Korruptionsskandale bereiten im Sorge

Ronaldo: "So etwas darf es nirgendwo geben"

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Christiano Ronaldo

Zürich - Cristiano Ronaldo sieht die Korruptionsskandale im Weltfußball mit großer Sorge.

„Diese Krise ist nicht gut. Korruption gibt es nicht nur im Fußball. Wir sind Profis und versuchen, uns auf das Spiel zu konzentrieren. Am besten wäre es, wenn es keine Korruption geben würde, weder im Fußball, noch sonst im Leben“, sagte der Superstar von Real Madrid am Montag in Zürich.

Der 30-Jährige ist zum achten Mal für den Titel als Weltfußballer des Jahres durch den Weltverband FIFA nominiert. 2008, 2013 und 2014 konnte Cristiano Ronaldo gewinnen. Für die Entscheidung am Abend sah er sich im Wettbewerb mit Lionel Messi und Neymar nicht als Favorit.

Die FIFA befindet sich angesichts mehrerer Korruptionsvorwürfe in der größten Krise ihrer Geschichte. Präsident Joseph Blatter wurde für acht Jahre gesperrt. Mehrere frühere Topfunktionäre stehen in den USA unter Anklage. Am 26. Februar soll ein neuer Präsident gewählt werden. Der von Blatter ins Leben gerufene sogenannte Presidential Award an eine Person mit besonderen Verdiensten für den Fußball wurde bei der FIFA-Gala am Montagabend nicht vergeben.

dpa

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