Nationalspieler hadert

Reus nach Kreuzbandriss: "Würde das Geld verschenken, um gesund zu sein"

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Marco Reus zog sich im DFB-Pokal-Finale einen Kreuzbandriss zu.

Marco Reus leidet an seinem Kreuzbandriss - körperlich und mental. Er gibt zu, dass er zwischenzeitlich „richtig die Schnauze voll“ hatte und für seine Gesundheit auf sein Gehalt verzichten würde.

Dortmund - Nationalspieler Marco Reus vom Bundesligisten Borussia Dortmund sehnt sein Comeback nach seinem im Mai im DFB-Pokalfinale erlittenen Kreuzbandriss herbei. Die schwere Verletzung belaste ihn nicht nur körperlich, sondern vor allem auch mental, sagte der 28-Jährige dem Magazin GQ. "Dass man während der Reha auf sich allein gestellt ist. Das ist das, was extrem an einem zehrt", meinte Reus: "Ich hatte nach drei Wochen auch mal richtig die Schnauze voll, du wirst mental brutal getestet, weil du immer allein arbeiten musst."

"Wir Topspieler verdienen viel Geld, dafür müssen wir teilweise einen hohen gesundheitlichen Preis akzeptieren", führte Reus aus: "Das ganze Geld würde ich verschenken, um gesund zu sein, um meinen Job ausführen zu dürfen. Für das, was ich liebe: Fußball zu spielen."

Der Offensivspieler hatte die schwere Verletzung beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt im Pokalfinale erlitten. Reus will sich bei der Heilung Zeit lassen, er wird womöglich erst im März 2018 auf den Platz zurückkehren - auch um einen Einsatz bei der WM-Endrunde im Sommer in Russland nicht zu gefährden.

SID

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