Ambitionierter Aufsteiger

Hasenhüttl will mit RB Leipzig "Titel gewinnen"

+
Ralph Hasenhüttl wechselt nach der Saison für rund 1,8 Millionen Euro vom FC Ingolstadt zu RB Leipzig.

München - Der kommende Leipzig-Trainer unterstreicht die Ambitionen des Ost-Klubs. "Nur" die Königsklasse genügt Ralph Hasenhüttl nicht. Er mahnt allerdings zu Geduld.

Trainer Ralph Hasenhüttl hat vor dem Wechsel zu RB Leipzig seine Ambitionen unterstrichen. „Ich möchte irgendwann Titel gewinnen“, sagte der Österreicher dem „Donaukurier“ (Donnerstag) und ergänzte: „Ich möchte mal in die Champions League auf die ganz große Bühne.“ Dass er beim Aufsteiger in der Fußball-Bundesliga von Beginn an vorne mitspielen werde, glaubt er nicht. „Leipzig hat eine sehr junge Mannschaft, die ihre Erfahrungen in der Bundesliga erst machen muss. Es ist nicht so, dass man da so einfach durchmarschiert.“

Der 48-Jährige erklärte, dass er nach drei Jahren beim FC Ingolstadt und dem Bundesliga-Klassenverbleib etwas Neues ausprobieren wollte und daher um eine Vertragsauflösung gebeten habe. Leipzig bezahlt für den Wunschtrainer dem Vernehmen nach 1,8 Millionen Euro Ablösesumme. Dadurch steigt der Druck auf den Ex-Profi. „Ich bin nicht in einer Komfortzone wie beim FCI, sondern fange bei null an“, sagte Hasenhüttl. „Ich brauche das und möchte mir das selber beweisen.“

Sein Weggang hat in Ingolstadt einige enttäuscht. „Ich habe es so offen versucht wie nur möglich. Aber ohne irgendeinem auf die Füße zu steigen, geht es in so einer Situation wahrscheinlich nicht“, sagte er, ergänzte aber: „Ich glaube, ich habe keinen Scherbenhaufen hinterlassen. Ich kann jedem in die Augen schauen.“

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Jonker beim VfL entlassen - Nachfolger steht fest
Jonker beim VfL entlassen - Nachfolger steht fest
Ärger über Fans und Niederlage: „Versautes“ Kölner Europacup-Comeback
Ärger über Fans und Niederlage: „Versautes“ Kölner Europacup-Comeback
Obszöne Baier-Geste bei Augsburg-Sieg - Hasenhüttl wütend
Obszöne Baier-Geste bei Augsburg-Sieg - Hasenhüttl wütend
Riesiger Skandal: Experte vor laufenden Kameras von Klub-Boss niedergeschlagen
Riesiger Skandal: Experte vor laufenden Kameras von Klub-Boss niedergeschlagen
Köln legt keinen Protest ein, fordert aber DFB-Stellungnahme
Köln legt keinen Protest ein, fordert aber DFB-Stellungnahme