Platini zu Infantinos Chance: Schauen, was passiert

+
Michel Platini hat seine Chancenlosigkeit bei der FIFA-Wahl akzeptiert und ist gespannt wie sich Gianni Infantino schlägt. Foto: Soeren Stache

Berlin (dpa) - Michel Platini hat sich zurückhaltend zu den Erfolgsaussichten von UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino bei der Wahl zum neuen FIFA-Präsidenten geäußert.

"Europa hat einen Kandidaten gebraucht und das Exekutiv-Komitee hat Gianni Infantino ausgewählt", sagte Platini der US-Nachrichtenagentur AP. Man müsse schauen, was passiere und ob Infantino gewinnen könne. "Ich denke nicht, dass es einfach wird", meinte Platini.

Der 60 Jahre alte Franzose hatte in dem Interview sowie in der französischen Sportzeitung "L'Équipe" am Donnerstag auch seinen endgültigen Verzicht auf die Kandidatur bei der Wahl am 26. Februar erklärt. Platini hätte dafür ohnehin erst noch erfolgreich gegen seine Sperre von acht Jahren durch die Ethik-Kommission des Fußball-Weltverbandes vorgehen müssen. Auch wenn er das weiterhin will, geht er davon aus, dass die Zeit bis zur Wahl am 26. Februar in Zürich nicht reicht. Daher sein Verzicht.

Neben Infantino sind nach bisherigem Stand vier weitere Kandidaten zugelassen. Als aussichtsreichster Bewerber für die Nachfolge des wie Platini für acht Jahre gesperrten Joseph Blatter gilt Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa aus Bahrain. Daneben wollen Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien, Jérôme Champagne aus Frankreich und Tokyo Sexwale aus Südafrika kandidieren.

Kommentare

Meistgelesen

Jetzt bricht Castro das Schweigen: Das denkt der BVB-Spieler über Dembélé
Jetzt bricht Castro das Schweigen: Das denkt der BVB-Spieler über Dembélé
Real gewinnt Clasico - Ronaldo trifft und fliegt
Real gewinnt Clasico - Ronaldo trifft und fliegt
Videobeweis droht schnelles Ende - "Unzumutbar"
Videobeweis droht schnelles Ende - "Unzumutbar"
Hammer-Los für FCB im DFB-Pokal - BVB zieht Drittligisten
Hammer-Los für FCB im DFB-Pokal - BVB zieht Drittligisten
Schiri spricht von DFB-„Vetternwirtschaft“ - Krug ist empört
Schiri spricht von DFB-„Vetternwirtschaft“ - Krug ist empört