Nach Anfeindungen

Piqué denkt nicht an Rücktritt: "Das ist meine Familie"

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Musste sich wüste Anfeindungen über sich ergehen lassen: Barca-Profi Gerard Piqué. Foto: Gtres

Madrid (dpa) - Trotz der teils heftigen Anfeindungen einiger spanischer Fußball-Fans denkt Weltklasse-Verteidiger Gerard Piqué nicht an einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

"Ich habe darüber nachgedacht und alle Optionen berücksichtigt. Ich denke, es ist besser weiterzumachen und nicht denen nachzugeben, die nur pfeifen wollen", sagte Pique. Wenige Tage zuvor hatte er noch seinen Rücktritt angeboten, sollte es der Verband wünschen. Nationaltrainer Julen Lopetegui hatte dies abgelehnt.

Der 30-jährige Piqué war in den Blickpunkt gerückt, nachdem er sich einmal mehr vehement für die Unabhängigkeit Kataloniens ausgesprochen hatte. Am Wochenende hatte er ein Foto aus der Wahlkabine gepostet und seine Verbundenheit gezeigt. Das war ihm beim öffentlichen Training der Nationalmannschaft von einigen Fans übel genommen worden. Der Verteidiger des FC Barcelona wurde heftig beschimpft, so dass Lopetegui die Einheit abbrach.

Piqué, der mit Popstar Shakira liiert ist, spielt seit 2009 für Spanien. Mit der Nationalelf wurde er 2010 Welt- und 2012 Europameister. "Ich möchte nicht durch den Hinterausgang gehen und denken, dass ich die Sachen nicht ordnungsgemäß erledigt habe. Das ist meine Familie", ergänzte Piqué.

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