Paderborn und FSV steigen in 3. Liga ab - MSV in Relegation

Die Paderborner um Torwart Daniel Heuer Fernandes (M.) stiegen in die 3. Liga ab. Foto: Ina Fassbender
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Die Paderborner um Torwart Daniel Heuer Fernandes (M.) stiegen in die 3. Liga ab. Foto: Ina Fassbender
Der FSV Frankfurt ist in die 3. Liga abgestiegen. Foto: Arne Dedert
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Der FSV Frankfurt ist in die 3. Liga abgestiegen. Foto: Arne Dedert
Der MSV Duisburg erkämpft sich die Relegation. Foto: Roland Weihrauch
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Der MSV Duisburg erkämpft sich die Relegation. Foto: Roland Weihrauch
Fortuna Düsseldorf hat sich nach dem Auswärtserfolg endgültig gerettet. Foto: Peter Steffen
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Fortuna Düsseldorf hat sich nach dem Auswärtserfolg endgültig gerettet. Foto: Peter Steffen
Kerem Demirbay (l) erzielte einen Doppelpack. Foto: Peter Steffen
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Kerem Demirbay (l) erzielte einen Doppelpack. Foto: Peter Steffen

Der SC Paderborn und der FSV Frankfurt sind die großen Verlierer im Abstiegskrimi der 2. Bundesliga. Die Ostwestfalen werden durchgereicht, den Frankfurtern reicht auch ein Sieg nicht zum Klassenverbleib. Jubel gibt es bei Düsseldorf und Duisburg.

Berlin (dpa) - Vorjahres-Erstligist SC Paderborn und der FSV Frankfurt steigen aus der 2. Fußball-Bundesliga ab. Die Ostwestfalen verloren am 34. Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg mit 0:1 und werden als siebter Verein der Zweitliga-Geschichte direkt in die Drittklassigkeit durchgereicht.

Für Frankfurt war auch ein 2:1 gegen 1860 München zu wenig. Dem MSV Duisburg droht zwar auch noch der Absturz in die 3. Liga - der Revierclub rettete sich mit dem 1:0 gegen Aufsteiger RB Leipzig aber zumindest in die Relegation gegen die Würzburger Kickers. Fortuna Düsseldorf schaffte durch das 2:0 bei Eintracht Braunschweig endgültig den Klassenverbleib.

Der SC Freiburg stand bereits vor dem 1:2 bei Union Berlin als Zweitliga-Meister und Aufsteiger fest. Die Torjägerkanone sicherte sich Simon Terodde vom VfL Bochum, der beim 4:2 beim 1. FC Heidenheim seine Saisontore 23, 24 und 25 erzielte.

Die Duelle im Abstiegskampf im Überblick:

SC Paderborn - 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0)

Auch René Müller als dritter Paderborner Chefcoach in dieser Saison konnte die Ostwestfalen nicht vor dem zweiten Abstieg in Serie bewahren. Nürnbergs Cedric Teuchert sorgte in der 86. Minute für den endgültigen K.o. des Clubs, dessen Experiment mit Trainer-Novize Stefan Effenberg diese Spielzeit krachend gescheitert war. "Das war heute der Abschluss einer katastrophalen Saison", sagte Moritz Stoppelkamp bei Sky. "Ich glaube, der Verein an sich hat komplett versagt." Die Nürnberger standen bereits zuvor als Tabellen-Dritter fest und treffen am 19. und 23. Mai in der Relegation auf den Bundesliga-16. Eintracht Frankfurt.

MSV Duisburg - RB Leipzig 1:0 (0:0)

Trotz einer katastrophalen Hinrunde mit nur elf Punkten darf Duisburg nun doch noch auf die Rettung hoffen. Mit dem vierten Sieg in den letzten sechs Saisonspiele rettete sich der MSV in die Relegation - Chanturia (75.) sorgte mit einer feinen Einzelleistung für den vorerst befreienden Jubel der Fans des Revierclubs. "Es sind jetzt noch mal zwei Endspiele. Unser Vorteil ist, dass wir mit einem positiven Erlebnis in die Relegation gehen", sagte Sportdirektor Ivica Grlic. Am 20. und 24. Mai treffen die Duisburger nun in der Relegation auf den Drittliga-Dritten Würzburger Kickers. Bernd Hollerbach, Coach der Franken, saß bereits auf der Tribüne und beobachtete den nächsten Gegner.

FSV Frankfurt - TSV 1860 München 2:1 (0:0)

Auch das Ende der eigenen Negativserie brachte dem FSV-Team von Trainer Falko Götz durch den gleichzeitigen Duisburger Sieg nicht mehr die erhoffte Wende im Abstiegskampf. Nach zuvor elf sieglosen Spielen endet die Zeit der Frankfurter in der 2. Liga nach acht Jahren. Valdet Rama brachte die Gäste in Führung (48.), Edmond Kapllani (56./88.) drehte die Partie mit zwei verwandelten Foulelfmetern. Die Löwen beendeten die Partie nach Gelb-Rot für Maximilian Wittek (82.) zu Zehnt. Der FSV-Abstieg dürfte auch den Abschied von Trainer Falko Götz bedeuten.

Bei den Löwen soll nach der sportlichen Rettung vor einer Woche die Suche nach einem neuen Trainer nun Ende der kommenden Woche abgeschlossen werden, kündigte Sportdirektor Oliver Kreuzer vor dem Anpfiff bei Sky an.

Eintracht Braunschweig - Fortuna Düsseldorf 0:2 (0:0)

Düsseldorfs Trainer Friedhelm Funkel hat seine Rettungsmission erfolgreich zu Ende gebracht. Nach dem 1:0 beim direkten Konkurrenten FSV Frankfurt in der Vorwoche startete die Fortuna mit einer komfortablen Ausgangssituation ins Absteigsfinale. Kerim Demirbay beseitigte in der 74. Minute auch die letzten Zweifel am Klassenverbleib der Rheinländer und erhöhte per Foulelfmeter sogar noch auf 2:0 (83.).

2. Bundesliga

Vorbericht 34. Spieltag

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