Klopps Offensivstar nach Spanien

Nun doch: FC Barcelona schnappt sich Liverpool-Star Coutinho

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Offensivstar Philippe Coutinho soll dem Lockruf aus Barcelona erlegen sein.

Das Transfer-Theater um Brasiliens Nationalspieler Philippe Coutinho ist beendet. Der Wechsel zum katalanischen Spitzenklub FC Barcelona noch in diesem Winter wurde von beiden Klubs bestätigt.

Barcelona/Liverpool (dpa) - Der Wechsel des brasilianischen Fußballprofis Philippe Coutinho vom FC Liverpool zum FC Barcelona ist nahezu perfekt. Beide Vereine seien sich einig geworden, erklärte der spanische Club am späten Samstagabend. Der FC Liverpool teilte mit, dass er dem 25-Jährigen die Freigabe erteilt habe. Coutinho wurde noch am Wochenende zum Medizincheck in Spanien erwartet.

Der Brasilianer soll einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterzeichnen. Die Ablösesumme wurde nicht bekanntgegeben. Laut britischen und spanischen Medien beträgt sie mindestens 120 Millionen Euro. Durch erfolgsabhängige Zahlungen könnte sie aber auf bis zu 160 Millionen Euro anstiegen. Barça teilte lediglich mit, die im Vertrag festzuschreibende Ablöse werde sich auf 400 Millionen Euro belaufen.

FC Liverpool: Das soll der Nachfolger von Coutinho werden

Beim FC Barcelona tritt Coutinho in die Fußstapfen von Neymar und stürmt mit den Superstars Lionel Messi und Luis Suarez.

Trainer Jürgen Klopp, der die Spekulationen um den Abgang Coutinhos kürzlich noch zurückgewiesen hatte, wandte sich am Abend an die Liverpool-Fans. „Nur mit großer Enttäuschung bereiten wir uns auf den Abschied von einem guten Freund, eines wunderbaren Menschen und fantastischen Spielers vor“, wurde Klopp auf der Vereinswebsite zitiert. „Es ist kein Geheimnis, dass Philippe diesen Wechsel schon seit Juli wollte.“ Der Coach versicherte den Anhängern, man habe „alles Mögliche“ getan, um Coutinho von einem Verbleib in Anfield zu überzeugen. „Doch er ist sich in Bezug auf seine Zukunft zu 100 Prozent sicher.“

Berichten zufolge haben die „Reds“ bereits einen Nachfolger für den Brasilianer im Visier: Dabei soll es sich um den französisch-algerischen Angreifer Riyad Mahrez handeln. Der Angreifer konnte 2016 mit Überraschungsteam Leicester City die Premier League gewinnen.

dpa/tz/mm

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