Reaktionen aus Katar

Thomas Müller feiert Joker Füllkrug direkt nach Spanien-Spiel ab: „Unglaublich geiler Typ“

Das DFB-Team war im zweiten Gruppenspiel der WM 2022 gegen Spanien gefordert. Die Flick-Elf verpasste den Sieg. Die Stimmen zum Spiel.

München/Al-Khor – Deutschland gegen Spanien: Es war angerichtet! Das DFB-Team musste gegen Spanien fast schon gewinnen, um noch eine Chance auf das Achtelfinale bei der WM 2022 zu haben. Dank der Niederlage von Japan gegen Costa Rica (0:1) (Spielplan zur WM 2022) wird Deutschland heute auch im Falle einer möglichen Niederlage nicht ausscheiden.

Allerdings wollte die Mannschaft von Hansi Flick Wiedergutmachung betreiben. Der Gegner aus Spanien war aber der erwartet starke Gegner. Nach dem Rückstand kam das DFB-Team durch den Treffer von Niclas Füllkrug (83.) zurück. Was sagen die DFB-Stars und der Bundestrainer nach der Partie?

Wir fassen für Sie die Stimmen aus ZDF, MagentaTV und aus der Mixed Zone im Al-Bayt Stadium in Al-Khor zusammen.

Niclas Füllkrug (Stürmer, DFB-Team) nach dem Spiel über ...

... das Remis gegen Spanien: „Wir wollten unbedingt dieses Spiel ziehen, der Punkt ist wichtig fürs Gefühl. Wir wollten gewinnen.“

... den Sieg von Costa Rica am Mittag: „Ach, ich war da ganz entspannt. Wir brauchen jetzt nicht durchdrehen, aber wir können mit einem guten Gefühl ins letzte Spielen gehen und hoffen, dass alles gut ausgeht.“

Thomas Müller (Stürmer, DFB-Team) nach dem Spiel über ...

... Joker Niclas Füllkrug: „Er ist geil reingekommen, dafür ist dabei. Das hat er die letzten Tage angekündigt, er hat einen richtigen Hammer. Er ist ein unglaublicher geiler Typ.“

... die Partie: „Das 1:1 fühlt sich gut an, wir haben gegen sehr gute Spanier gespielt, spielerisch war es nicht die sauberste Klinge. Aber wir haben alles in die Wagschale geworfen. Wir haben trotz allem noch die Chance ins Achtelfinale einzuziehen. Mehr als alles raushauen können wir nicht.“

... die Rückkehr der Jetzt-erst-recht-Mentalität: „Absolut. Wenn sie das sagen.“ (lacht)

... den Druck vor dem letzten Gruppenspiel: „Wir hatten uns das alles anders vorgestellt. Wir haben jetzt die Aufgabe Costa Rica zu schlagen und müssen hoffen, dass das andere Ergebnis zu unserem passt.“

Thomas Müller (l.) gratuliert Joker Niclas Füllkrug zu dem Treffer im Spiel gegen Spanien.

Thomas Müller (Stürmer, DFB-Team) nach dem Spiel bei Magenta TV über...

... seine Gefühle nach dem Remis: „Der Einsatz, die Einstellung, die läuferische Arbeit, die Grundtugenden haben wir an den Tag gelegt. Gegen Spanien musst du leiden. Leider haben wir unsere guten Umschaltmomente, wo wir den Ball gewinnen, vertändelt. Dann gerätst du in Rückstand. Dass Fülle das Ding so in den Knick nagelt, war natürlich überragend. Er hat der Mannschaft eine Energie gegeben. Wir müssen im letzten Spiel gewinnen, um noch im Turnier zu bleiben. Wir sind aber froh, dass wir noch die Chance dazu haben.“

Leon Goretzka (Mittelfeld, DFB-Team) nach der Partie im ZDF über...

... die große Erleichterung nach dem Remis: „Erleichterung? Weiß ich nicht. Wenn man möchte, kann man das so sagen.“

... die Aufgaben des Spiels: „Große Leidenschaft heute, wir wussten, dass wir heute leiden mussten. Nach dem Gegentor wiederzukommen, erfordert große Mentalität.“

... den möglichen Kickstarter für das Turnier: „Ich hoffe es, es war mit Sicherheit der Schritt in die richtige Richtung. Zweikämpfe wurden abgefeiert. Die Grätsche von David Raum wurde gefeiert. Da war die Bank da, da waren wir alle da. Das muss die Erkenntnis des Abends sein.“

Die Aussagen nach dem Spanien-Spiel von Goretzka lassen auf den „Gamechanger“ schließen.

Leon Goretzka (Mittelfeld, DFB-Team) nach dem Spiel bei Magenta TV über...

... die Leistung: „Eine große kämpferische Leistung gegen eine Mannschaft, die sehr ballsicher ist. Wir wussten vorher, dass wir leiden und viel hinterherlaufen müssen. Es waren elf Spieler auf dem Platz, die sich zerreißen wollten. Nur so kann es bei einer WM gehen.“

... das Thema Zielstrebigkeit: „Das Tor von Fülle ist Zielstrebigkeit pur. Wir hatten ein paar Torchancen, wo wir schon Körner gelassen hatten, das merkt man dann schon. Aber wir haben es insgesamt gut gemacht.“

Deutschlands Kader für die WM 2022 in Katar

Manuel Neuer (* 27. März 1986), beim FC Bayern unter Vertrag, wurde 2014 Weltmeister. Er ist seit 2009 fester Bestandteil der A-Nationalmannschaft.
Tor: Manuel Neuer (* 27. März 1986), beim FC Bayern unter Vertrag, wurde 2014 Weltmeister. Er ist seit 2009 fester Bestandteil der A-Nationalmannschaft. © Mladen Lackovic/IMAGO
Tor: Marc-André ter Stegen (* 30. April 1992) ist beim FC Barcelona unter Vertrag. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er 2012.
Tor: Marc-André ter Stegen (* 30. April 1992) ist beim FC Barcelona unter Vertrag. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er 2012. © Juanjo Martin/IMAGO
Tor: Kevin Trapp (* 8. Juli 1990) steht seit 2018 wieder für Eintracht Frankfurt auf dem Platz. 2017 debütierte er im Kader der A-Nationalmannschaft.
Tor: Kevin Trapp (* 8. Juli 1990) steht seit 2018 wieder für Eintracht Frankfurt auf dem Platz. 2017 debütierte er im Kader der A-Nationalmannschaft. © Jürgen Kessler/IMAGO
Abwehr: Armel Bella-Kotchap (* 11. Dezember 1992) kickt zur Zeit für den FC Southampton. Er ist seit 2022 Teil der deutschen A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Armel Bella-Kotchap (* 11. Dezember 1992) steht zur Zeit bei FC Southampton unter Vertrag. Er gab 2022 sein Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft. © Marc Niemeyer/IMAGO
Abwehr: Matthias Ginter (* 19. Januar 1994) läuft für den SC Freiburg auf. Er gab bereits 2014 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Matthias Ginter (* 19. Januar 1994) steht beim SC Freiburg unter Vertrag. Er gab bereits 2014 sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. © Grant Hubbs/IMAGO
Abwehr: Thilo Kehrer (* 21. September 1996) steht bei West Ham United unter Vertrag. 2018 debütierte der Tübinger in der A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Thilo Kehrer (* 21. September 1996) steht bei West Ham United unter Vertrag. 2018 debütierte der Tübinger in der A-Nationalmannschaft. © Sebastian Frej/IMAGO
Christian Günter (* 28. Februar 1993) ist beim SC Freiburg unter Vertrag. Günter gab sein Länderspiel-Debüt in der A-Nationalmannschaft im Jahr 2014 bei einem Testspiel.
Abwehr: Christian Günter (* 28. Februar 1993) ist beim SC Freiburg unter Vertrag. Günter gab sein Debüt in der A-Nationalmannschaft im Jahr 2014. © Gerd Gründl/IMAGO
Abwehr: Lukas Klostermann (* 3. Juni 1996) steht bei RB Leipzig unter Vertrag. 2019 debütierte er in der A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Lukas Klostermann (* 3. Juni 1996) steht beim RB Leipzig unter Vertrag. 2019 debütierte er in der A-Nationalmannschaft. © IMAGO
Abwehr: David Raum (* 22. April 1998) ist bei RB Leipzig unter Vertrag. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er 2021.
Abwehr: David Raum (* 22. April 1998) ist beim RB Leipzig unter Vertrag. Sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gab er 2021. © Robin Rudel/IMAGO
Abwehr: Antonio „Toni“ Rüdiger (* 3. März 1993) spielt zur Zeit für Real Madrid. 2014 debütierte er in der A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Antonio „Toni“ Rüdiger (* 3. März 1993) spielt zur Zeit für Real Madrid. 2014 debütierte er in der A-Nationalmannschaft. © Bert Harzer/IMAGO
Abwehr: Nico Schlotterbeck (* 1. Dezember 1999) spielt bei Borussia Dortmund. 2022 debütierte er in der A-Nationalmannschaft.
Abwehr: Nico Schlotterbeck (* 1. Dezember 1999) spielt für Borussia Dortmund. 2022 debütierte er in der A-Nationalmannschaft. © Marco Steinbrenner/IMAGO
Abwehr: Niklas Süle (* 3. September 1995) ist Innenverteidiger bei Borussia Dortmund. Im Jahr 2016 gab er in der A-Nationalmannschaft sein Debüt.
Abwehr: Niklas Süle (* 3. September 1995) ist Innenverteidiger bei Borussia Dortmund. Im Jahr 2016 gab er in der A-Nationalmannschaft sein Debüt. © Marco Steinbrenner/IMAGO
Leon Goretzka (* 6. Februar 1995) läuft seit 2018 für den FC Bayern auf. Der Mittelfeldspieler hatte 2014 sein erstes Spiel in der A-Nationalmannschaft, flog aber verletzungsbedingt wieder aus dem Kader.
Mittelfeld/Angriff: Leon Goretzka (* 6. Februar 1995) läuft seit 2018 für FC Bayern auf. Der Mittelfeldspieler hatte 2014 sein erstes Spiel in der A-Nationalmannschaft, flog aber verletzungsbedingt wieder aus dem Kader. © Philippe Ruiz/IMAGO
Serge Gnabry (* 14. Juli 1995) wechselte von TSG 1899 Hoffenheim zum FC Bayern. 2016 hatte er seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Serge Gnabry (* 14. Juli 1995) wechselte von TSG 1899 Hoffenheim zu FC Bayern. 2016 hatte er seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft. © IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Ilkay Gündoğan (* 24. Oktober 1990) kickt zur Zeit für Manchester City. Er ist seit 2011 Teil der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Ilkay Gündoğan (* 24. Oktober 1990) spielt zur Zeit für Manchester City. Er debütierte 2011 in der A-Nationalmannschaft. © Ryan Browne/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Kai Havertz (* 11. Juni 1999) läuft seit 2020 für den FC Chelsea auf. 2018 nominierte ihn Jogi Löw erstmals für die A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Kai Havertz (* 11. Juni 1999) läuft seit 2020 für FC Chelsea auf. 2018 debütierte er in der A-Nationalmannschaft. © Conor Molloy/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Jonas Hofmann (* 14. Juli 1992) steht bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Seit 2020 ist er auch Teil der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Jonas Hofmann (* 14. Juli 1992) steht bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. 2020 hatte er seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft. © Norbert Jansen/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Joshua Kimmich (* 8. Februar 1995), zur Zeit beim FC Bayern unter Vertrag, debütierte 2016 in der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Joshua Kimmich (* 8. Februar 1995), zur Zeit beim FC Bayern unter Vertrag, debütierte 2016 in der A-Nationalmannschaft. © Martin Hangen/IMAGO
Thomas Müller (* 13. September 1989) ist FC-Bayern-Urgestein. Seit 2010 ist er auch in der Nationalmannschaft fest gesetzt.
Mittelfeld/Angriff: Thomas Müller (* 13. September 1989) ist FC-Bayern-Urgestein. 2010 gab er in der A-Nationalmannschaft sein Debüt. © Jose Breton/IMAGO
Jamal Musiala (* 26. Februar 2003) spielt für den FC Bayern. Als viertjüngster Spieler überhaupt hatte er seinen ersten Nationalmannschafts-Einsatz bei der Qualifikation für die WM 2022.
Mittelfeld/Angriff: Jamal Musiala (* 26. Februar 2003) spielt für FC Bayern. Musiala hatte seinen ersten Einsatz in der A-Nationalmannschaft im Jahr 2021. © IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Leroy Sané (* 11. Januar 1996), zur Zeit bei FC Bayern unter Vertrag, debütierte 2015 in der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Leroy Sané (* 11. Januar 1996), zur Zeit beim FC Bayern unter Vertrag, debütierte 2015 in der A-Nationalmannschaft.  © Mladen Lackovic/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (* 2. Mai 1996) läuft für Borussia Dortmund auf. Der Bremer debütierte 2016 in der A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (* 2. Mai 1996) läuft für Borussia Dortmund auf. Der Bremer debütierte 2016 in der A-Nationalmannschaft. © Teresa Kroeger/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Niclas Füllkrug (* 9. Februar 1993) steht bei SV Werder Bremen unter Vertrag. Es ist seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft.
Mittelfeld/Angriff: Niclas Füllkrug (* 9. Februar 1993) steht beim SV Werder Bremen unter Vertrag. Es ist seine erste Berufung in die A-Nationalmannschaft. © Burghard Schreyer/IMAGO
Youssoufa Moukoko (* 20. November 2004) läuft zur Zeit für Borussia Dortmund auf. Der deutsch-kamerunische Stürmer ist zum ersten Mal in der Nationalmannschaft dabei.
Mittelfeld/Angriff: Youssoufa Moukoko (* 20. November 2004) läuft zur Zeit für Borussia Dortmund auf. Der deutsch-kamerunische Stürmer ist zum ersten Mal in der A-Nationalmannschaft dabei. © Dennis Ewert/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Mario Götze (* 3. Juni 1992) läuft für Eintracht Frankfurt auf. 2010 debütierte er in der A-Nationalmannschaft und wurde 2014 Weltmeister.
Mittelfeld/Angriff: Mario Götze (* 3. Juni 1992) läuft für Eintracht Frankfurt auf. 2010 debütierte er in der A-Nationalmannschaft und wurde 2014 Weltmeister. © Sven Simon/IMAGO
Mittelfeld/Angriff: Karim Adeyemi (* 18. Januar 2002) spielt zur Zeit für Borussia Dortmund. Der Münchner wurde 2021 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen.
Mittelfeld/Angriff: Karim Adeyemi (* 18. Januar 2002) spielt zur Zeit für Borussia Dortmund. Der Münchner wurde 2021 erstmals in die A-Nationalmannschaft berufen. © Marco Steinbrenner/IMAGO

Hansi Flick (Bundestrainer) nach der Partie im ZDF über...

... das Spiel: „Wir haben heute ein hochinteressantes Spiel gesehen, jeder Fußballfan ist auf seine Kosten gekommen. Kompliment an die Mannschaft, sie hat super gefighted. Und jetzt ist das Ziel, die Gruppenphase so zu beenden, dass wir in die K.o.-Phase kommen.“

... Joker Niclas Füllkrug: „Er hat zehn Tore und ist der Spitzenreiter in der Bundesliga. Mit welcher Entschlossenheit er abschließt, das hat uns Kraft gegeben. Aber das zweite können wir auch machen, die Chancen müssen wir auch nutzen. Mit dem Selbstvertrauen kommt aber die Überzeugung.“

... die Leistung des DFB-Teams: „Ich bin wirklich stolz darauf, was die Mannschaft geleistet hat. Auch auf die Reaktion auf den Rückstand, das war Mentalität. Wir haben schlau und mit Herz gespielt und sind einer Mannschaft, die fußballerisch top ist, auf Augenhöhe begegnet.“

... das Gegentor: „Wir sind einen Tick zu weit weg, aber die Verlagerung darf nicht passieren, da müssen wir die Passwege zumachen. Aber eine Mannschaft, die nach dem 7:0 auch Selbstvertrauen hatte.“

... die schlechte Laune von Leon Goretzka nach der Auftaktpartie: „Es gehört dazu, Japan war gestern. Das hier und heute hat gezählt, da haben wir eine gute Antwort gegeben. Aber wir brauchen mindestens vier Punkte, um in die nächste Runde einzuziehen.“

... den aktuellen Stand: „Wenn wir diesen Aufwind mitnehmen und uns auf die Dinge konzentrieren, die wir gut können, werden wir mehr Selbstvertrauen bekommen. Dann kann vieles möglich sein, aber das müssen wir uns hart erarbeiten.“

Hansi Flick (Bundestrainer) nach dem Spiel bei Magenta TV über...

... seine Gefühle nach dem Remis gegen Spanien: „Ich bin schon stolz und zufrieden, dass wir zurückgekommen sind. Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Kompliment an die Mentalität der Mannschaft, darauf lässt sich aufbauen. Wir haben aber erst den ersten Schritt gemacht, jetzt müssen wir den zweiten machen.“

... den Joker Füllkrug: „Die Entschlossenheit hat uns auch im Spiel gegen Japan gefehlt. Das hat er sehr gut gemacht und Jamal den Ball wegstibitzt. Es freut mich sehr für ihn.“

Niclas Füllkrug trifft zum 1:1-Ausgleich für Deutschland gegen Spanien.

.. die Stimmung im Team: „Ich kenne die Mannschaft, wir haben ein gutes Miteinander. Sie hat es heute gut gemacht gegen eine tolle spanische Mannschaft. Wir haben ihnen die Stirn gezeigt. Wir hätten uns aber mit dem 2:1 belohnen müssen. Da fehlt die Konsequenz. Wir mussten leiden. Aber wenn wir die Chance haben, dann müssen wir treffen.“

... die Konstellation vor dem Costa-Rica-Spiel: „Relativ egal. Wir müssen erstmal gegen Costa Rica gewinnen. Ich vertraue Luis Enrique, dass er das Spiel (gegen Japan) gewinnen will.“

Antonio Rüdiger (Abwehr, DFB-Team) nach dem Spiel in der Mixed Zone über...

... seine Gefühle: „Ich freue mich für die Mannschaft. Niclas ist reingekommen, hat seinen Job erledigt und uns am Leben gehalten. Am Donnerstag brauchen wir jetzt drei Punkte.“

... das Gegentor: „Jedes Gegentor ist scheiße.“

... die Reaktion nach dem Gegentor: „Wir haben immer weiter gemacht. Die Wechsel waren heute sehr wichtig. Niclas gibt uns etwas da vorne, das wir nicht haben.“

Joshua Kimmich (DFB-Team) nach der Partie im ZDF über...

... das Spiel und sein Empfinden: „Zum Glück haben wir das Unentschieden noch geschossen. Vom Gefühl her hatte Spanien mehr vom Spiel. Aber wir hatten gefühlt die besseren Chancen. Mit ein bisschen Glück können wir gewinnen, aber letztlich geht das Remis in Ordnung.“

... den Auftritt im Vergleich zum Japan-Spiel: „Auf jeden Fall war eine Steigerung erkennbar. Das Engagement hat gestimmt. Spielerisch war es phasenweise okay, aber ich fand, wir hatten sogar sehr interessante Ballgewinne.“

Ilkay Gündogan nach der Partie bei Magenta TV über...

... die Leistung und den Punktgewinn: „Beides ordentlich, mit dem man leben kann. Der VAR hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es war klar, dass Spanien mehr Ballbesitz haben wird und uns vielleicht auch technisch überlegen ist. Wir hatten einen klaren Plan zu verteidigen. Wir hatten viele Torchancen, deswegen ist ein Punkt eigentlich zu wenig.“

... Joker Füllkrug: „Man merkt bei dem Tor, welche Qualitäten er hat, besser kann man den nicht schießen. Es war ein brutal wichtiges Tor für uns.“

... das letzte Gruppenspiel: „Wir haben alles noch in der eigenen Hand. Abhängig von dem Spanien-Japan-Spiel müssen wir sehen, wie viele Tore wir schießen müssen. Wir haben aber die Möglichkeit aufs Weiterkommen.“

Thilo Kehrer (Abwehrspieler, DFB-Team) nach dem Spiel bei Magenta TV über...

... das Ausschlaggebende für den Punkt: „Unser Ziel waren drei Punkte, ganz klar. Wir haben sehr mutig und aggressiv gespielt, mit viel Intensität. Wir hätten ein paar Chancen noch ruhiger ausspielen können. Das 1:1 geht in Ordnung, die Leistung war aber gut.“

... die Lehren aus dem Spiel: „Mitnehmen kann man, dass wir im Pressing eine sehr gute Mannschaft sind. Wir können noch ein bisschen ruhiger sein, wenn wir den Ball gewinnen. Wenn man den Ball gewinnt, braucht man bisschen Ruhe, um den letzten Pass zu spielen, dann sind die Chancen noch klarer. Wir haben noch Luft nach oben.“

... die teils seltsamen Freistöße: „Die Spanier haben eine Art und Weise zu verteidigen, die sehr speziell ist. Sie stehen sehr hoch. Die Bälle waren teilweise sehr gut, manchmal war das Timing schwierig. Wir haben es gut gemacht, mit ein bisschen Glück ist Tonis Tor kein Abseits. Wir bleiben weiter dran.“

Manuel Neuer (Kapitän, DFB-Team) nach dem Spiel über ...

... die Partie heute: „Es war alles schwierig. Wir haben diesen Fight angenommen und haben wenig zugelassen. Ganz großes Kompliment an unsere Verteidigung. Es war schwer gegen uns ein Tor zu erzielen. Trotzdem haben sie getroffen, aber es war schwer zu verteidigen und wir haben an uns geglaubt. Fülle kam dann rein und hat in der 83. Minute getroffen. Das Wichtigste: Wir leben noch!“

... den Gegner: „Wir haben gegen eine gute Mannschaft gespielt. Sie haben 7:0 zum Auftakt gewonnen, auf dem Platz hat man das aber heute nicht gesehen.“

Zwei Schweinis, Ballack, Javi Martinez: Das sind die WM-Experten in Katar

Bastian Schweinsteiger am ARD-Mikrofon - ein gewohntes Bild. Auch bei der WM in Katar ist der Weltmeister von 2014 wieder dabei.
ARD: Bastian Schweinsteiger am ARD-Mikrofon - ein gewohntes Bild. Auch bei der WM in Katar ist der Weltmeister von 2014 wieder dabei. Sein Duett mit Jessy Wellmer sorgte bei der EM 2021 für Kritik - gibt er dieses Mal eine bessere Figur ab? © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Almuth Schult fasst sich an den Kopf.
ARD: Almuth Schult ist noch ein relativ neues Gesicht in der Fußball-Expertenlandschaft. Für ihre Analysen bei der EM 2021 bekam die Ex-Nationaltorhüterin viel Lob. Deshalb setzt die ARD auch bei der WM auf sie. © IMAGO/Michael Taeger
Thomas Hitzlsperger am ARD-Mikrofon.
ARD: Seinen ersten Einsatz als Experte hatte Thomas Hitzlsperger bei der WM 2014. Seitdem ist „The Hammer“ regelmäßig am Expertenmikrofon zu sehen. Auch 2022. © Michael Weber/imago
Thomas Broich am ARD-Mikrofon.
ARD: Auch Thomas Broich ist kein neues Gesicht im Ersten. Der Ex-Profi ist bekannt für seinen fachmännischen Blick und geht bei Taktik-Analysen gerne mal in die Tiefe.  © Werner Schmitt/imago
Sami Khedira diskutiert angeregt mit DAZN-Moderatorin Laura Wontorra.
ARD: Neben Schweinsteiger komplettiert mit Sami Khedira ein weiterer 2014-Weltmeister das Expertenteam der ARD. Für DAZN sammelte er bereits Erfahrungen am Mikrofon. Sein Credo: Mehr Tiefe. „Ich habe es selbst nie gut gefunden, wenn in Expertenrunden nur Sprüche geklopft und Spieler fertig gemacht werden“, sagte er in einem Interview mit „t-online“. © IMAGO/Anke Waelischmiller
Per Mertesacker am ZDF-Mikro.
ZDF: Und der nächste Weltmeister: Per Mertesacker ist inzwischen eine feste Größe beim ZDF. Er löste 2020 Oliver Kahn ab, der ins Management des FC Bayern wechselte. Er ist kein Dampfplauderer, hält sich auch gerne mal kurz. Norddeutsch eben. © IMAGO/Nico Herbertz
Christoph Kramer am ZDF-Mikrofon.
ZDF: Der Gladbach-Profi hoffte noch auf einen Anruf von Hansi Flick, beendete die Spekulationen dann aber selbst: „Wir können das jetzt abhaken, ich bin nur als TV-Experte dabei.“ Er lieferte schon bei der WM 2018 und der EM 2021 Analysen. © IMAGO/Gladys Chai von der Laage
Michael Ballack am DAZN-Mikrofon.
Magenta: Für den Streamingdienst läuft Michael Ballack als Star-Experte auf. Schon 2021 kommentierte er die EM bei Magenta, zwischenzeitlich hatte sich auch DAZN die Dienste des „Capitano“ gesichert. © IMAGO/Gladys Chai von der Laage
Manuel Baum.
Magenta: Manuel Baum kommt bei der WM 2022 als Taktik-Experte zum Einsatz. Gemeinsam mit Jan Henkel soll der Ex-Schalke-Coach Spiele analysieren. © IMAGO/Eibner-Pressefoto
Tobias Schweinsteiger am Magenta-Mikrofon.
Magenta: Auch der Bruder des Rio-Helden darf bei der WM 2022 fachsimpeln. Tobias Schweinsteiger wurde von Magenta als Analyst ins Boot geholt. Er trainiert aktuell den VfL Osnabrück. © IMAGO/Kirchner/Marco Steinbrenner
Tabea Kemme lacht.
Magenta: Tabea Kemme behauptet sich bei ihren Champions-League-Einsätzen für Amazon Prime regelmäßig in einer wortstarken Männerrunde. Die Ex-Nationalspielerin ist, wenn man so will, das Top-Talent unter den Experten und Expertinnen. © Markus Fischer/imago
Fredi Bobic am DAZN-Mikrofon.
Magenta: Hertha-Geschäftsführer Fredi Bobic gehört wie Ballack seit 2021 zum Team des Streamingdienstes der Telekom. Durch seine 37 Länderspiele für Deutschland und seine Erfahrung im Fußball-Business qualifiziert er sich als WM-Experte. © IMAGO/Sebastian Räppold/Matthias Koch
Javi Martinez im Trikot des Qatar SC.
Magenta: Er ist der wohl überraschendste WM-Experte: Ex-Bayern-Star Javi Martinez spielt seit 2021 für den Qatar SC und kann dadurch fundierte Einschätzungen über die Lage im Emirat geben. Sein Deutsch dürfte er auch noch nicht ganz verlernt haben. © Simon Holmes/imago
Lars Stindl im Aufwärm-Dress von Borussia Mönchengladbach.
Magenta: Lars Stindl macht es seinem Gladbacher Teamkollegen Christoph Kramer nach und gibt als Bundesliga-Profi seine Einschätzungen zur WM ab. Als TV-Experte ist er bisher noch nicht in Erscheinung getreten. © IMAGO/Norbert Jansen
Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich im Einsatz.
Magenta: Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich vertritt den Stand der Unparteiischen bei Magenta und soll bei der WM strittige Szenen aufklären. Von denen es auch mit Video-Assistent viele geben wird, wie die Erfahrung gezeigt hat. © IMAGO/Gerrit van Keulen
Martin Demichelis als Trainer der Bayern-Amateure.
Magenta: Martin Demichelis soll laut „Sky" ein Job-Angebot des argentinischen Erstligisten River Plate angenommen haben. Seinen Job beim FC Bayern als Trainer der zweiten Mannschaft wird aller Voraussicht nach Holger Seitz übernehmen. Bei der WM in Katar kommt der 41-Jährige als Südamerika-Experte zum Einsatz. © IMAGO/Sven Leifer

Hansi Flick (Bundestrainer) vor dem Spiel im ZDF über...

... das erste Endspiel: „Wir sind alle mit Vorfreude hergefahren, das sind die Spiele, die man sich wünscht. Wir wollen beweisen, was für eine gute Mannschaft wir sind.“

... die Gründe für Goretzka und Kehrer in der Startelf: „Wir haben die Abläufe trainiert, Thilo hat im Training überzeugt. Im Mittelfeld wollten wir Stabilität haben, Kimmich und Goretzka spielen zusammen beim FC Bayern, wir wollen die Zentrale dicht bekommen.“

... die Zentrale mit Goretzka und Kimmich: „Beide sollen ihre Qualitäten einbringen und die beiden Achter (der Spanier, Anm. d.Red.) am Spielfluss hindern. Alles ist letztendlich ein Eins-gegen-Eins, wir ähneln uns sehr in er Art und Weise, in der wir Fußballspielen wollen.“

.. seine Erwartungen: „Spanien hat eine tolle Mannschaft. Wir müssen einfach zeigen, dass wir angekommen sind bei der WM.“

... seine Mannschaft, wie er sie in den letzten Stunden erlebt hat: „Sehr konzentriert. Sie wissen ganz genau, um was es geht.“

Hansi Flick spricht vor dem WM-Spiel gegen Spanien über die Aufstellung.

Hansi Flick (Bundestrainer) bei MagentaTV über...

... den Sieg von Costa Rica gegen Japan: „Wir haben es wahrgenommen. Wir haben uns aber auf das Spiel fokussiert.“

... die Personalie Goretzka: „Wir haben zwei Sechser, ein Zehner. Jo (Kimmich, Anm.d.Red.) und Leon spielen das auch bei Bayern München. Gündogan soll sich um Busquets kümmern.“

... den Anführer Thomas Müller: „Thomas ist ein Spieler, der die anderen mitnehmen kann. Er ist laut und kann die anderen pushen.“

... den Gegner: „Spanien ist eine Mannschaft, die ihr System und Spiel durchzieht. Wir sind darauf vorbereitet und hoffen, dass wir sie gut verteidigen können.“

(smk)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Matthias Koch

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