Projektleiter Hellmut Krug

Nach Videobeweis-Pannen: "Für Schiedsrichter unzumutbar"

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DFL-Schiedsrichterexperte Hellmut Krug kritisiert die Pannen beim Videobeweis. Foto: Andreas Gebert

Berlin (dpa) - Projektleiter Hellmut Krug hält bei weiteren technischen Pannen mit dem Videobeweis in der Fußball-Bundesliga ein schnelles Ende der Testphase für möglich.

"Wir können nicht Wochen und Wochen so weitermachen. Vor allem für Schiedsrichter ist das unzumutbar", sagte der Schiedsrichter-Manager des Deutschen Fußball-Bundes im TV-Sender Sky. "Wenn es weiterhin so läuft, müssen wir uns etwas anderes überlegen", fügte Krug hinzu. Am ersten Spieltag war der neue Video-Assistent wegen technischer Probleme in einigen Spielen nur teilweise oder gar nicht zum Einsatz gekommen.

Die Deutsche Fußball Liga hatte diese Pannen als "nicht hinnehmbar" kritisiert und ein Gespräch mit der Geschäftsführung des Dienstleiters Hawkeye angekündigt. Krug zufolge könnte ein überlastetes Glasfaserkabel Ursache für die Probleme gewesen sein. "Das ist natürlich nicht das, was wir erwarten. Daran müssen wir in den nächsten Tagen mit Hochdruck arbeiten", sagte der frühere Top-Referee.

Sollte es keine schnelle Lösung des Problems geben, sei laut Krug "vieles vorstellbar". "Man müsste zurückgehen zur alten Form ohne Video-Assistenten oder eine Van-Lösung wie in Italien ausprobieren", sagte der 61-Jährige.

Krug-Aussagen bei Sky

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