„Jetzt gibt es nur Verlierer“

Nach Stöger-Aus: Podolski übt Kritik an Vereinsführung des 1. FC Köln

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Lukas Podolski.

Lukas Podolski hat nach der Trennung des 1. FC Köln von Trainer Peter Stöger heftig kritisiert. Die Lage bei seinem Heimatverein beobachte er mit Sorge.

Vereinsikone Lukas Podolski hat nach der Trennung von Cheftrainer Peter Stöger deutliche Kritik an der Klubführung des Bundesliga-Schlusslichts 1. FC Köln geübt. "Er hat vier Jahre sehr gute Arbeit geleistet, da geht man nicht so miteinander um. Das kann man anders lösen, jetzt gibt es nur Verlierer. Ein Hinhalten hatte Stöger nicht verdient", schrieb der ehemalige Nationalspieler in seiner Kolumne in der Fußball Bild.

Podolski, der mittlerweile in der japanischen J-League bei Vissel Kobe spielt, lobte den 51 Jahre alten Österreicher für seine Haltung in der Krise. "Er hat trotz des Chaos menschlich nie seine Linie verloren. Das schätze ich an ihm", meinte der Fußball-Weltmeister über Stöger. Die Entwicklung bei seinem Herzensklub bezeichnete er als "schade. Ich sehe die Situation beim FC mit weinenden Augen."

Podolski plädierte trotz aller Wirrungen dafür, den Verantwortlichen nun Vertrauen entgegenzubringen. "Man muss gemeinsam in die Zukunft schauen", betonte der 32-Jährige, den gleichwohl auch das Durchsickern von Interna bei der Suche für einen Nachfolger von Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke irritierte: "Es ist normal, dass vorher Namen kommuniziert werden, jedoch nicht in dem Maß wie jetzt in Köln, das erinnert mich stark an frühere Zeiten."

SID

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