"Ich will als Trainer in die Bundesliga"

Materazzi will Guardiolas Vorbild folgen

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Marco Materazzi.

Hamburg – Italiens Weltmeister Marco Materazzi will seine Trainer-Karriere am liebsten in Deutschland fortsetzen - und Pep Guardiolas Vorbild folgen.

An Marco Materazzi hat der FC Bayern nicht die besten Erinnerungen, schließlich gewann der Italiener 2010 mit Inter das CL-Finale gegen die Roten mit 2:0. Dennoch lobt der Ex-Weltmeister die Bundesliga in der Sport Bild in den höchsten Tönen: „Die Voraussetzungen in Deutschland sind durch die WM 2006 glänzend. Sonst wäre auch ein Pep Guardiola nicht zum FC Bayern gegangen.“ Den spanischen Coach der Münchner bewundert Materazzi. „Er ist ein Trainer-Gott“, sagt der ehemalige Verteidiger über Pep und sieht ihn auf einer Stufe wie Jose Mourinho oder Carlo Ancelotti.

Auch er selbst kann sich vorstellen, als Trainer in der Bundesliga tätig zu werden: „Natürlich. Ja, ich will als Trainer in die Bundesliga. Der italienische Fußball ist beschädigt. Bis auf das Stadion von Juventus Turin sind die Arenen alt und leer. Dazu gibt es Gewalt. Das ist in Deutschland anders. Dort haben Randalierer schon deshalb kaum eine Chance, weil es im Gegensatz zu Italien Stadien-Verbote für Krawallmacher gibt. Und über das sportliche Niveau müssen wir nicht diskutieren.

Materazzi schwärmt: "Die Bundesliga gehört neben der Primera División in Spanien und der Premier League in England zu den drei besten Ligen in Europa.“

Zuletzt war der frühere Weltklasse-Verteidiger als Spielertrainer beim FC Chennai in Indien tätig. Berühmt wurde er, als er Frankreichs Star Zinedine Zidane im WM-Finale 2006 provozierte und der Franzose ihn dann mit einem Kopfstoß niederstreckte. Zidane flog vom Platz, Italien wurde Weltmeister.

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