Magath kritisiert HSV-Profis und schenkt Bayern-Spiel ab

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Felix Magath hat Zweifel an der Einstellung einiger HSV-Profis. Foto: Peter Powell

Hamburg (dpa) - Nach der Pokalpleite beim FC Carl Zeiss Jena sieht Felix Magath auch für den Bundesliga-Start der HSV-Fußballer beim FC Bayern München schwarz.

"Das Spiel ist abgehakt", sagte der frühere Nationalspieler des Hamburger SV bei einem gemeinsamen Termin der "Hamburger Morgenpost" und des Pay-TV-Senders Sky über die Partie am Freitag beim Meister. Und meinte damit: Keine Chance.

Trotz des neuerlichen Fehlstarts hält der 62-Jährige allerdings an seiner Prognose fest, dass die Hanseaten Elfte werden und diesmal mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben. Er bleibe dabei, sagte Magath: "Es wird besser als letzte Saison. Aber gut wird es dennoch nicht."

Kritik äußerte der derzeit bei keinem Verein unter Vertrag stehende Coach an der Einstellung der HSV-Profis. "Ich war der Meinung, dass nach Rafael van der Vaarts Weggang andere Spieler Verantwortung übernehmen würden. Aber da war keiner zu sehen, der auch nur den Ansatz zeigt", monierte er.

Fragwürdig sei auch die Personalpolitik des Clubs. Es sei ihm "ein Rätsel", warum man in Jonathan Tah (für angeblich acht Millionen Euro zu Bayer Leverkusen) sein größtes Talent verkauft habe. Magath glaubt darüber hinaus, dass die vom HSV getätigten Verpflichtungen "von den Spielern nicht akzeptiert werden. Und sich dadurch keine Homogenität in der Mannschaft einstellt."

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