Nach Freistellung beim VfB

Keine Alleingänge: Schindelmeiser wehrt sich gegen Vorwurf

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Kann seine Freistellung beim VfB Stuttgart nicht nachvollziehen: Ex-Sportvorstand Jan Schindelmeiser. Foto: Uwe Anspach.

Stuttgart (dpa) - Der ehemalige Sportvorstand Jan Schindelmeiser kann seine Freistellung beim VfB Stuttgart auch gut eine Woche nach der Entscheidung nicht nachvollziehen. Insbesondere gegen den schon vor der Trennung in einem Zeitungsartikel erhobenen Vorwurf, er habe Alleingänge gestartet, wehrte sich Schindelmeiser in einem Interview des "Kicker".

"Weder Aufsichtsrat noch Vorstandskollegen haben jemals einen solchen Vorwurf an mich adressiert. Beim VfB Stuttgart gibt es nicht einen einzigen Spieler, der nicht als Produkt eines Teamprozesses verpflichtet wurde", sagte Schindelmeiser weiter.

Es stimme auch nicht, dass der Bundesliga-Aufsteiger zu wenig erfahrene Fußballer im Kader habe. Zudem sei den Mitgliedern im Vorfeld der Ausgliederung in eine AG ein Weg aufgezeigt worden, bei dem junge und entwicklungsfähige Spieler eine zentrale Rolle spielten. "Wir haben uns für diesen Weg entschieden, im vollen Bewusstsein, dass er viel schwieriger und anspruchsvoller ist, als der konventionelle Weg", sagte Schindelmeiser.

Seinem Nachfolger Michael Reschke, der am Montag offiziell vorgestellt werden sollte, habe er bei einem kurzen Treffen "alles Gute für die schwierige Aufgabe" gewünscht. Schindelmeiser war am 4. August überraschend nach nur 13 Monaten freigestellt worden.

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