Vorfall am Rande des Spiels gegen die Niederlande

Jerome Boateng: Neue Enthüllungen zum Nationalmannschafts-Aus! War ein Zoff der Grund?

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Jerome Boatengs DFB-Aus: Ist ein Zoff mit Oliver Bierhoff der Grund?

Jerome Boateng ist nicht mehr Teil der deutschen Nationalmannschaft. Bundestrainer Jogi Löw will jüngeren Spielern eine Chance geben. Doch war ein Zoff der Grund für sein DFB-Aus?

Boateng: FC-Bayern-Abschied scheint sicher - zieht es ihn zu einem deutschen Trainer?

Update vom 24. April 2019: Lange hat es sich angedeutet, nun scheint es wohl Gewissheit zu sein: Jerome Boateng und der FC Bayern gehen ab kommenden Sommer getrennte Wege. Informationen über ein mögliches Ziel des Verteidigers soll es auch schon geben. 

Jerome Boateng: Neue Enthüllungen zum Nationalmannschafts-Aus! War ein Zoff der Grund?

Update vom 19. März 2019: Jerome Boateng wird unter Bundestrainer Jogi Löw vermutlich kein Länderspiel mehr absolvieren. Der Verteidiger wurde, wie seine Bayern-Teamkollegen Mats Hummels und Thomas Müller, vor den bevorstehenden Partien gegen Serbien (im Live-Ticker) und die Niederlande (24. März) aussortiert. Löw will künftig auf jüngere Spieler setzen, im Abwehrzentrum wohl auf Niklas Süle (23 Jahre) und Antonio Rüdiger (26 Jahre).

Doch auch ein Zoff mit Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff, der beim Champions-League-Duell zwischen Bayern München und dem FC Liverpool für Aufsehen sorgte (tz.de* berichtete), könnte der ausschlaggebende Grund für die Ausbootung des 30-Jährigen gewesen sein. Das berichtet die Sport Bild (Mittwochsausgabe). Demnach soll es am Rande des Nations-League-Spiels gegen Holland (0:3) am 13. Oktober 2018 in Amsterdam - Boatengs letztem DFB-Einsatz - zu einem Streit mit Bierhoff gekommen sein.

Laut Sport Bild klagte der Weltmeister von 2014 nach der Pleite über muskuläre Probleme und wollte sich von Christian Huhn, dem Physiotherapeuten des FC Bayern München, behandeln lassen. Das Problem: Huhn war seit 2007 auch für den DFB tätig, erklärte jedoch nach der WM in Russland seinen Rücktritt.

Da Boateng nicht die Erlaubnis erhielt, sich von Huhn kontrollieren zu lassen, reiste er zurück nach München und verpasste so das Match gegen Frankreich (1:2). Worüber die DFB-Verantwortlichen dem Bericht zufolge auch verärgert waren: Boateng nahm bereits zwei Tage nach seiner Abreise wieder am Mannschaftstraining des FC Bayern teil, wie tz.de* berichtete. Was folgte, ist bekannt ...

Video: Die Nationalelf neu zusammengestellt

Boateng von Löw aussortiert: So rührend dankt er seinen Fans

Update vom 7. März 2019, 10.50 Uhr: Mit zwei Bildern von der feiernden Berliner Fanmeile 2014 hat sich Jerome Boateng erneut auf Instagram zu Wort gemeldet und sich bei den Fans für die Unterstützung bedankt. 

„Vielen Dank an die Fans für die zahlreichen Nachrichten und eure großartige Unterstützung. Ihr seid vom ersten Mal als ich für Deutschland gespielt habe an hinter mir gestanden und habt mir immer den Rücken gestärkt, auch in den schwierigen Phasen.“, so der Innenverteidiger, der im Oktober 2009 sein erstes Länderspiel für den DFB bestritt. 

„Ohne euch wäre vieles schwerer oder gar nicht möglich gewesen. Danke für den Support und die vielen schönen Erinnerungen, das werde ich nie vergessen.“ 

Laut Bild-Infos plant Boateng ein weiteres, deutlich kritischeres Statement. Dieses soll in eine ähnliche Richtung gehen wie das Video von Thomas Müller. Ähnliche Pläne gibt es wohl auch bei Kollege Mats Hummels

Boateng von Löw aussortiert: Er kann schon wieder lachen

Update vom 6. März 2019, 16.20 Uhr: Jerome Boateng will nach seiner DFB-Ausbootung positiv bleiben und sich auf das kommende Wochenende und das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg konzentrieren. Auf Instagram postete er ein Trainings-Bild von sich und Teamkollege Javi Martinez. Dazu schrieb er: „Verliere niemals dein Lächeln. Fokus auf das Wochenende.“ 

Boateng meldete sich seit seiner Ausbootung schon zum wiederholten Male auf den sozialen Medien. Von seinen Kollegen Mats Hummels und Thomas Müller kamen bislang keine Statements. Hummels bedankte sich lediglich auf Twitter bei Musiker Jan Delay und postete ein Bild mit seinem Sohn Ludwig. 

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Never lose ur smile focus on the weekend

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Boateng von Löw aussortiert - Özil tröstet 

Update vom 5. März 2019, 20.58 Uhr: Die Ausbootung von Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller hat Fußball-Deutschland erschüttert. Doch nicht nur auf dem europäischen Festland sorgt das Ende dreier DFB-Karrieren für Wirbel. Nun hat sich Mesut Özil, seines Zeichens Ex-Nationalspieler in Diensten des FC Arsenal, via Twitter zu Wort gemeldet.

Der 30-Jährige tröstete dabei vor allem seinen Freund Jerome Boateng, auf den er in seinen Tweets Bezug nahm. Dabei versucht er den Abwehrspieler, der auch beim FC Bayern einen schweren Stand hat, mit den Worten „Kopf hoch Bro“ aufzumuntern und erinnert an die vielen besonderen Momente, die die beiden seit der Zeit in den Jugend-Nationalmannschaften gemeinsam gefeiert hatten.

„Du bist ein wahrer Freund und eine tolle Person auf und abseits des Spielfelds“, schreibt Özil weiter. Dann endet der erste Post des Weltmeisters von 2014, der nach der verkorksten WM 2018 aus dem Nationalteam zurückgetreten war. Allerdings möchte Özil noch einen Gedanken mit der Welt teilen.

„Es tut mir Leid, dass einer der besten deutschen Spieler der letzten Jahrzehnte die Nationalmannschaft aus fiese Weise verlassen muss“, schreibt Özil in einem zweiten Tweet und postet zudem einen Emoji, der zwei gefaltete Hände zeigt. Dann versieht er den Post wie schon den ersten mit dem Hashtag #Danke und dem Verweis auf Jerome Boatengs Account in dem sozialen Netzwerk.

War der zweite Post eine Anspielung auf seinen eigenen Abschied, der alles andere als geräuschlos verlief? Das Verhältnis zwischen Mesut Özil und seinem einstigen sportlichen Ziehvater Jogi Löw ist mittlerweile eher einem Nicht-Verhältnis gewichen. Özils Tweet kann daher auf jeden Fall als Seitenhieb auf den Bundestrainer verstanden werden. Damit steht Özil nicht allein, wie einige Reaktionen aus dem Netz zeigen.

Auch der FC Bayern München hat sich zu Wort gemeldet und vor allem den Zeitpunkt sowie den unangekündigten Besuch von Joachim Löw und Oliver Bierhoff kritisiert.  

Video: Diese Spieler werden von Löw aussortiert

Boateng von Löw aussortiert: So süß tröstet ihn Mayla

Mayla versuchte Jerome Boateng aufzumuntern. 

Update vom 5. März 2019, 19.22 Uhr: Immerhin konnte jemand ihm heute wohl noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Nach der durchaus überraschenden Ausbootung von Bundestrainer Jogi Löw fand Jerome Boateng Trost bei Mayla, die ihm via Instagram eine herzerwärmende und durchaus lustige Botschaft sendete: „Kopf hoch! Die sind doch balla balla, Jerome!“ hieß es dort in der Insta-Story, die der Bayern-Spieler auf seinem Account veröffentlichte. 

Von Jogi Löw aussortiert - Jetzt spricht Boateng: „Hätte mir einen anderen Abschied gewünscht“

München - Diese Entscheidung trifft Fußball-Deutschland ziemlich überraschend. Joachim Löw hat verkündet, dass Jerome Boateng, Thomas Müller und Mats Hummels in seinen Planungen keine Rolle mehr spielen. 

Nun äußert sich Jerome Boateng im Netz selbst zu Wort gemeldet. „Bundestrainer Joachim Löw hat mir heute in einem aufrichtigen Gespräch mitgeteilt, dass ich nicht weiter Teil des DFB-Teams sein werde...“, schreibt der Verteidiger im ersten Part seines mehrteiligen Posts auf Twitter. 

Jerome Boateng: „Ich bin traurig über diese Nachricht“

Dann führt er aus, was er selbst von der Mitteilung hält. „Ich bin traurig über diese Nachricht, weil es für mich immer das Allergrößte war, mein Land zu repräsentieren. Dennoch respektiere ich den neuen Kurs und habe Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers“, so die ehrlichen Worte des FCB-Stars. 

Der Verteidiger scheint die Entscheidung des Bundestrainers reflektiert zu haben und gibt ehrlich seine Gefühlslage wieder. „Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen. An die Zeit im DFB-Team werde ich immer mit großer Freude zurückblicken“, schreibt er. 

Jerome Boateng über seine Aussortierung: „Hätte mir einen anderen Abschied gewünscht“

Abschließend erwähnt Boateng, dass er immer „extrem stolz“ gewesen sei, das Trikot des DFB-Teams zu tragen. „Ich werde vor allem den Sommer 2014 nie vergessen. Dennoch hätte ich mir natürlich einen anderen Abschied für uns gewünscht. Viel Erfolg der Mannschaft für die Zukunft“, so Boateng. 

Bei der Weltmeisterschaft 2014 spielte Boateng im Finale gegen Argentinien das vielleicht beste Spiel seiner Karriere und stoppte Lionel Messi und Co. bravourös. Seit Anfang dieser Saison muss der Defensivmann mit Mats Hummels um den Platz beim FC Bayern München kämpfen.

Jerome Boateng hat übrigens für seine irritierende Laudatio bei den About You Awards für gespaltene Reaktionen und den TV-Zuschauern gesorgt, wie tz.de* berichtet.

Boatengs komplettes Statement in Instagram

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Bundestrainer Joachim Löw hat mir heute in einem aufrichtigen Gespräch mitgeteilt, dass ich nicht weiter Teil des DFB-Teams sein werde, er in Zukunft jungen Spielern die Bühne bieten möchte und besonders im Hinblick auf die anstehenden Turniere der Mannschaft ein neues Gesicht geben möchte. Ich bin traurig über diese Nachricht, weil es für mich immer das Allergrößte war, mein Land zu repräsentieren. Dennoch respektiere ich den neuen Kurs und habe Verständnis für die Entscheidung des Bundestrainers. Ich war selbst jung und darauf angewiesen, dass mir ältere Spieler Platz machen. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass ich weiterhin auf höchstem Niveau spielen kann und werde das auch in Zukunft zeigen. An die Zeit im DFB-Team werde ich immer mit großer Freude zurückblicken. Ich war immer extrem stolz, das Trikot der Nationalmannschaft tragen zu dürfen und werde vor allem den Sommer 2014 nie vergessen. Dennoch hätte ich mir natürlich einen anderen Abschied für uns gewünscht. Viel Erfolg der Mannschaft für die Zukunft!

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Alle aktuellen Informationen und die weiteren Entwicklungen zur Aussortierung der drei Bayern-Stars finden Sie bei uns.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

ank/ta

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