Bei Union Berlin und dem FSV Frankfurt

Trainer-Wechsel in der 2. Liga: Keller und Götz kommen

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Jens Keller.

Berlin - Das Trainerkarussell in der 2. Bundesliga dreht sich munter: Der abstiegsgefährdete FSV Frankfurt hat am Montag die Verpflichtung von Falko Götz bekannt gegeben. Jens Keller übernimmt ab Sommer Union Berlin.

Zweitligist Union Berlin geht mit Jens Keller als Cheftrainer in die kommende Saison. Der 45-Jährige, Ex-Coach von Schalke 04 und dem VfB Stuttgart, übernimmt die Eisernen. Das gab der Klub am Montag bekannt. Bis zum Ende der Spielzeit wird der 1. FC Union von Andre Hofschneider betreut.

Kellers Vertrag hat eine Laufzeit bis 30. Juni 2018. Cheftrainer Sascha Lewandowski hatte vor Kurzem aufgrund einer Burnout-Erkrankung seinen Rücktritt bei den Köpenickern erklärt.

„Ich treffe hier beim 1. FC Union Berlin auf ausgezeichnete Bedingungen. Die Erwartungshaltung des Vereins an meine Arbeit ist klar formuliert worden, und genau das war auch mein Wunsch“, sagte Keller. Um erfolgreich arbeiten zu können, „brauche ich ein Ziel und professionelle Partner an meiner Seite, mit denen der Weg dahin beschritten werden kann. All das habe ich hier vorgefunden, und deshalb freue ich mich sehr, hier im Sommer mit der Arbeit zu beginnen“, betonte der Fußballehrer, der bis 6. Oktober 2014 auf Schalke als Chefcoach tätig war.

„Jens Keller ist ein Fußballlehrer, der seine Fähigkeiten sowohl im Nachwuchs als auch im Profibereich auf höchstem Niveau unter Beweis gestellt hat“, sagte Lutz Munack, Geschäftsführer Sport bei Union.

Die Zielsetzung sei, „perspektivisch unter die Top 20 im deutschen Fußball vorzustoßen“, darüber bestehe Einigkeit. Munack: „Jens Keller bringt hierfür sehr wichtige Erfahrungen als Spieler und Trainer mit, die für uns auf dem Weg dahin sehr wichtig sein können.“

Der Vertrag für den Chefcoach gilt für die 1. und 2. Bundesliga. Gemeinsam mit Keller wird Henrik Pedersen an die Alte Försterei wechseln. Der 38-jährige Däne war zuletzt Trainer beim dänischen Zweitligisten HB Köge und wird ebenso wie Sebastian Bönig als Co-Trainer fungieren. Hofschneider wird im Juni die Ausbildung zum Fußballlehrer beginnen.

Falko Götz.

Ab sofort soll dagegen Falko Götz den FSV Frankfurt vor dem Sturz in die Drittklassigkeit bewahren. Der 54-Jährige wurde am Montag wie erwartet als neuer Trainer des vom Abstieg bedrohten Fußball-Zweitligisten vorgestellt. Der ehemalige Bundesligaprofi, der zuletzt beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken gescheitert war, erhält zunächst einen Vertrag bis zum Saisonende. Götz tritt die Nachfolge von Tomas Oral an, von dem sich der Verein am Sonntag getrennt hatte. Fünf Spieltage vor Saisonschluss liegen die Hessen nur noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz und fünf Zähler vor dem direkten Abstiegsplatz.

sid/dpa

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