Keller optimistisch

"Machen uns vor Bayern nicht in die Hose"

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Jens Keller.

Köln - Selbstbewusst und optimistisch sieht Trainer Jens Keller vom Bundesligisten Schalke 04 der kommenden Saison entgegen - auch was das Spiel gegen Bayern angeht.

Auch das schwere Startprogramm mit den Spielen bei Hannover 96, gegen Bayern München und bei Borussia Mönchengladbach kann den 43-Jährigen nicht erschrecken. „Wir werden uns vor den Bayern nicht in die Hose machen“, sagte Keller in einem Interview im kicker.

In der vergangenen Spielzeit war Schalke mit nur einem Punkt aus drei Begegnungen gestartet. „Es war definitiv eine wichtige Erfahrung. Wir gingen damals mit zu viel Euphorie in die Runde. Wir wissen jetzt, dass es nur mit harter Arbeit funktioniert. Und einer Mischung aus Selbstbewusstsein und Demut“, ergänzte Keller.

Der Coach der Königsblauen sieht in Kevin-Prince Boateng auch weiterhin einen seiner Führungsspieler. Daran habe auch der Rausschmiss des Mittelfeldspielers wegen angeblicher Beleidigungen von Funktionären aus dem WM-Kader der Ghanaer nichts geändert.

„Wir haben natürlich gesprochen, gemäß seiner Schilderung kann ich ihm nichts vorwerfen“, so Keller. Aber er wolle die Dinge aus der Ferne gar nicht weiter bewerten. Entscheidend für ihn sei, dass sich „Kevin bei uns immer sehr respektvoll und vorbildlich verhalten hat“.

Boateng sei nun einmal ein besonderer Typ, der oft polarisiere, erklärte Keller. Man müsse mit ihm nicht immer einer Meinung sein. „Aber es spricht für ihn, dass er zu den Dingen steht, die er sagt.“

Zur eventuellen Verlängerung seines bis 2015 laufenden Vertrages meinte Keller: „Ich habe noch einen Vertrag für eine Saison, damit ist alles gut. Andere Trainer machen generell nur Einjahres-Verträge.“ Er käme nie auf den Gedanken, hinzuschmeißen, solange er das Gefühl habe, es funktioniere auf Schalke. „Ich fühle mich sehr wohl und möchte hier noch viel erreichen“, sagte Keller.

sid

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