Hunt sieht Wechsel zum HSV nicht als Rückschritt

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Aaron Hunt zeigt in Hamburg im Volksparkstadion sein Trikot mit der Rückennummer 14. Foto: Axel Heimken

Hamburg (dpa) - Aaron Hunt sieht seinen Wechsel zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV trotz Gehaltseinbußen nicht als Rückschritt.

"Wenn ich schon satt wäre, hätte ich mich zwei Jahre bei Wolfsburg auf die Bank gesetzt und mir die Champions League angeguckt. Das war aber einfach nicht mein Anspruch", sagte der Mittelfeldspieler nach seinem ersten Training am Volksparkstadion.

Die Hanseaten verpflichteten den 28-Jährigen nach übereinstimmenden Medieninformationen für rund drei Millionen Euro, zahlen ihm mit zwei Millionen Euro Jahressalär aber etwa eine Million weniger als die Niedersachsen. "Ich weiß, dass es kein einfach Weg wird, aber ich habe mir alles gründlich überlegt", sagte Hunt, der sich erst vor einer Woche mit dem Gedanken an den Transfer zum HSV beschäftigt hat. Ihm fehle seit einem halben Jahr die Spielpraxis, aber die Vorbereitung mit dem VfL habe er mitgemacht: "Ich will der Mannschaft schnellstmöglich helfen".

Wie bei Werder Bremen, wo er 13 Jahre unter Vertrag stand, erhält er seine Lieblingsnummer 14. Die kritischen Stimmen aus der Nachbarstadt kann er gut verstehen, unter der Gürtellinie sollten sie aber nicht sein: "Hassbotschaften haben im Fußball nichts zu suchen." Sein Kontakt nach Bremen ist nach wie vor intensiv: Sein achtjähriger Sohn aus erster Ehe lebt dort. Beim nächsten Derby Ende November im Weserstadion rechnet er damit, "dass er anders beäugt wird".

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