Schreiben veröffentlicht

Nach TV-Pannen: HSV beschwert sich bei DFL über Eurosport

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Sie können nichts für die Probleme ihres Sender: Das Eurosport-Team für die Bundesliga-Berichterstattung.

Der Hamburger SV will die Probleme von Bundesliga-Rechteinhaber bei den Übertragungen nicht länger hinnehmen. Deshalb wendet sich der Klub nun öffentlichkeitswirksam an die DFL.

Hamburg - Nach den wiederholten technischen Störungen bei den TV-Übertragungen hat sich Bundesligist Hamburger SV bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) über Eurosport beschwert. „Nachdem wir die Einteilung mit drei Freitagsspielen an den ersten vier Spieltagen klaglos hingenommen haben, können wir es nun nicht tolerieren, dass unsere Anhänger die den TV-Verträgen geschuldeten Leistungen an den letzten beiden Spieltagen nicht oder nur teilweise in Anspruch nehmen konnten“, heißt es in dem Schreiben an den Ligaverband, das der HSV am Montag auf seiner Homepage veröffentlichte.

Nach Player-Panne: Eurosport-Kunden bekommen Geld zurück

„Der HSV und seine Fans sind bislang die Hauptgeschädigten der fehlerhaften Übertragungen“, heißt es darin. Der Vorstand des hanseatischen Vereins forderte die DFL dazu auf, „entschlossen beim gemeinsamen Partner Eurosport/Discovery vorstellig zu werden“.

Probleme beim Eurosport-Player - DFL schaltet sich ein

Der HSV war von den technischen Pannen während der Eurosport-Übertragungen sowohl beim Auswärtsspiel vor gut zwei Wochen in Köln (3:1) als auch beim 0:2 gegen RB Leipzig betroffen. Darauf hatte die DFL am vorigen Samstag in einer Stellungnahme reagiert und bereits für Anfang dieser Woche Gespräche mit Eurosport angekündigt, „wie künftig die hohen Standards der Bundesliga durchgehend gewährleistet werden können“.

dpa

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