Deutschland-Gegner

FIFA verweigert Gibraltar die Aufnahme

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FIFA-Präsident Blatter verkündete, dass Gibraltar nicht aufgenommen wird.

Zürich - Deutschlands EM-Qualifikationsgegner ist die Aufnahme als Mitglied des Fußball-Weltverbandes FIFA verweigert worden. Gibraltar erfülle die Aufnahmebedingungen nicht.

Deutschlands EM-Qualifikationsgegner ist die Aufnahme als Mitglied des Fußball-Weltverbandes FIFA verweigert worden. Sowohl die britische Kronkolonie auf dem Affenfelsen als auch die Nördlichen Marianen erfüllten nach Angaben von FIFA-Präsident Joseph S. Blatter nicht die Bedingungen für eine Aufnahme, da sie kein unabhängiger Staat seien. Der Verband Gibraltars wird nun wieder vor den internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen.

Auf diesem Weg war die 30.000-Einwohner-Kolonie im Vorjahr mit Verspätung Mitglied der Europäischen Fußball-Union (UEFA) geworden, weswegen sie in einer Gruppe mit Weltmeister Deutschland erstmals an der Qualifikation für die EM 2016 teilnimmt. Zwar hatte der CAS der UEFA Gibraltars Aufnahme als Vollmitglied schon 2006 geraten, doch erst im vergangenen Jahr folgte die UEFA gegen Spaniens Widerstand der CAS-Empfehlung.

„Wir haben diese Entscheidung der FIFA erwartet. Nun wird der CAS unser nächster Anlaufpunkt. Bei der UEFA hat es so ja auch geklappt“, bestätigte ein Verbandssprecher nach der Verkündung Blatters. Das erste Qualifikationsspiel hat Gibraltar mit 0:7 gegen Polen verloren. Gegen Deutschland spielt das kleinste UEFA-Mitglied am 14. November in Nürnberg und am 13. Juni im Heimspiel, das aus Kapazitätsgründen allerdings in Faro/Portugal ausgetragen wird.

SID

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