Stürmer bleibt in Bremen

Auch mit 40 ist noch nicht Schluss „Der ewige Pizarro“ hängt noch ein Jahr dran

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Claudio Pizarro bleibt in Bremen.

Claudio Pizarro soll beim FC Bayern in Zukunft einen Job übernehmen. Nun sprach der Stürmer selbst über das verlockende Angebot. 

Update vom 18. Mai: Claudio Pizarro hängt beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen ein weiteres Jahr dran. Nach dem Abschied von Kapitän Max Kruse am Tag zuvor hat sich die 40 Jahre alte Vereinsikone für ein weiteres Jahr an der Weser entschieden. Dies wurde unter großem Jubel vor dem letzten Saisonspiel gegen RB Leipzig am Samstag bekannt. „Es steht endlich eine Entscheidung. Wir werden noch ein Jahr weitermachen“, sagte der Peruaner kurz vor Spielbeginn in einer Videobotschaft, die auf den Leinwänden im Weserstadion eingespielt wurde.

Pizarro äußert sich zu Bayern-Rückkehr: „Das Thema steht weiter im Raum“

Update vom 7.Mai 2019: Der FC Bayern will Claudio Pizarro nach seiner aktiven Karriere als Repräsentanten engagieren. Nun hat sich der Peruaner in einem Interview bei meinwerder.de dazu geäußert. Demnach scheint der Weg des Stürmers zurück an die Isar zu führen. „Das Thema habe ich mit den Bayern schon besprochen, als ich den Verein verließ. Der Klub suchte dieses Gespräch mit mir, dass Sie mich in Zukunft gerne in den Verein einbinden möchten, dass ich dort eine Arbeit bekomme.“ 

Und weiter: „Daraus entstand die Idee, als Repräsentant zu arbeiten. Ich fand das interessant.“ Eine endgültige Zusage ließ sich der 40-Jährige allerdings nicht entlocken, schließlich gelte sein Fokus weiterhin zuerst seiner aktiven Laufbahn, die bekanntlich bis heute anhält. „Ich habe gesagt, dass ich mir das vorstellen kann, wir aber erst darüber reden sollten, wenn ich meine Karriere beendet habe. Damals wollte ich noch Fußball spielen und jetzt spiele ich auch noch. Deshalb steht das Thema weiter im Raum.“

Claudio Pizarro als Botschafter der gesamten Bundesliga? 

Doch der Rekordmeister ist nicht der einzige deutsche Verein, der Pizarro zu Füßen liegt. Vielmehr giert die ganze Bundesliga nach einer Weiterbeschäftigung des Peruaners. Zumindest aus Sicht des Werder-Sportchefs Frank Baumann, der ihn gerne zum Repräsentanten der gesamten Bundesliga machen wollen würde. „Das ist ein schönes Kompliment von Frank, dass er das in mir sieht. 

Ich glaube, wenn ich meine Karriere mal beendet habe, wird es nicht an Möglichkeiten fehlen, in Deutschland eine gute Arbeit zu finden“, zeigt sich Pizarro einerseits demütig, aber zugleich seiner überzeugenden Aura bewusst. Wohin es Pizarro letztlich verschlagen wird, ist somit noch offen. Der Zeitpunkt seines Abschieds von der Fußballbühne ebenfalls. Ein weiteres Jahr möchte er auf jeden Fall noch in der Bundesliga kicken.   

Jobangebot von Rummenigge: Dieser Ex-Bayern-Star soll FCB-Botschafter werden

Erstmeldung vom April 2019: Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (63) hat Angreifer Claudio Pizarro (40) von Werder Bremen einen Job beim Rekordmeister angeboten - nach der aktiven Karriere. "Wir haben mit Claudio vereinbart, wenn er wirklich mal seine Karriere beendet, wann auch immer das sein wird, dass er dann nach München zurückkehren und bei uns eine Botschafter-Rolle übernehmen kann", sagte Rummenigge dem Portal Mein Werder: "Meines Wissens nach hat er hier in München immer noch ein Haus und seine Familie hat sich hier immer sehr wohl gefühlt."

Pizarro spielte in seiner Karriere zwei Mal für die Münchner - von 2001 bis 2007 sowie zwischen 2012 und 2015. Am Samstag in der Bundesliga (15.30 Uhr/Sky) sowie vier Tage später im Halbfinale des DFB-Pokals (20.45 Uhr/ARD) will der Peruaner mit Werder seinen Ex-Klub, dem ein Engpass in der Verteidigung droht*, nun zunächst einmal gehörig ärgern.

Pizarro gegen Bayern: Bilanz ausbaufähig

"Wir sind in einer guten Phase, die Mannschaft hat viel Selbstvertrauen und deshalb ist die Möglichkeit da, die Spiele zu gewinnen", sagte Claudio Pizarro, der mit den Grün-Weißen in diesem Kalenderjahr noch ungeschlagen ist: "Es geht immer etwas. Wir stehen hier in Bremen eng zusammen. Die Bayern wissen, dass es nicht einfach wird."

Die persönliche Bilanz des Peruaners gegen den Rekordmeister ist ausbaufähig. Der zweitbeste ausländische Torschütze aller Zeiten (195 Bundesligatore) hat gegen den FC Bayern in 13 Spielen erst viermal getroffen. Am Wochenende und im Pokal wird Pizarro wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. 

Dagegen wird Maxi Eggestein wohl von Beginn an auflaufen und sich präsentieren können. Vor seiner Vertragsverlängerung bei Werder soll auch der FC Bayern ein Auge auf den Shootingstar geworfen haben, wie deichstube.de* berichtet.

Was sagt Pizarro vor dem Spiel? Die Kollegen von deichstube.de* haben ein Video mit Kampfansage vom Ex-FCB-Stürmer gemacht

*deichstube.de und tz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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