Ermittlungsverfahren nach Feiern von Dynamo Dresden

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Fans randalierten im Dresdner Fußballstadion beim Public Viewing. Foto: Arno Burgi

Dresden (dpa) - Die Polizei hat nach Jubelfeiern von Fußballfans von Dynamo Dresden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bereits beim Aufstieg des Drittligisten durch das 2:2 beim 1. FC Magdeburg war es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, wurde nach Ankunft des Fanzuges aus Magdeburg zudem am Dresdner Hauptbahnhof massiv Pyrotechnik abgebrannt. Auf dem Weg zum Stadion beschädigten Hooligans Fahrzeuge der Polizei. Ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gegen zwei Personen.

Im Dresdner Fußballstadion waren rund 10 000 Fans beim Public Viewing. Nach Berichten von Augenzeugen geriet die Party am späten Abend nach Eintreffen der Mannschaft außer Kontrolle, als Hooligans den Rasen stürmten und Bengalos zündeten. Nach Angaben der Bundespolizeiinspektion Dresden wurde auf der Rückfahrt vom Spiel auch der Fanzug verwüstet, den mehr als 1000 Dynamo-Anhänger nutzten. Die Behörde sprach von einer "Zerstörungs- und Vandalismus-Orgie".

Dynamo Dresden distanzierte sich und bezeichnete die Störer in einer Erklärung als "Horde vermummter, gewaltbereiter, selbstherrlicher und asozialer Hohlköpfe".

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