„Eine prima Sache“

Grindel verteidigt China-Pläne und wünscht Dialog mit den Ultras

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DFB-Präsident Reinhard Grindel.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat vor einem Treffen mit Ultra-Gruppierungen an diesem Donnerstag zentrale Kritikpunkte am modernen Fußball in Deutschland verteidigt.

Hannover - „Ich habe das Ziel, deutlich zu machen, dass das Thema mit der chinesischen U20 eine prima Sache ist“, sagte Grindel am Mittwoch auf der Bundeskonferenz der Fanprojekte in Hannover.

Der DFB hatte der U20 aus China zur Olympia-Vorbereitung auch gegen Proteste eine Spielerlaubnis zur Rückrunde der Regionalliga Südwest erteilt. Die chinesische Auswahl tritt dort gegen den Großteil der Teams außer Konkurrenz an. Drei Clubs hatten sich jedoch geweigert, zu den Spielen anzutreten. Grindel begründete seine Haltung mit dem wirtschaftlichen Nutzen für die Clubs aus der Südwest-Staffel.

„Wollen wir international konkurrenzfähig bleiben?“

Ähnlich argumentierte der CDU-Politiker beim zentralen Kritikpunkt der Fans, der Zersplitterung der Bundesliga-Spieltage. Ein Spieltag mit allen Partien am Samstag um 15.30 Uhr ließe sich wesentlich einfacher organisieren, generiere aber deutlich geringere TV-Einnahmen. „Wir müssen darüber reden: Wollen wir international konkurrenzfähig bleiben oder nicht?“, sagte Grindel.

Zusammen mit der Deutschen Fußball-Liga trifft sich der DFB am Donnerstag in Frankfurt vor allem mit Ultra-Gruppierungen, um Kritikpunkte der Fans zu diskutieren. „Ich möchte einen dauerhaften Dialog mit allen Fangruppierungen hinbekommen“, sagte Grindel.

dpa

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