Zweite Runde

DFB-Pokal: Bundesliga-Trio im Achtelfinale - Paderborn überrascht erneut

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Leverkusens Charles Aranguiz (l.) und Union Berlins Stephan Fürstner kämpfen um den Ball.

Die Favoriten haben sich zum Auftakt der zweiten Runde im DFB-Pokal geschlossen durchgesetzt - doch einzig Schalke 04 löste seine Aufgabe gegen einen unterklassigen Gegner souverän. 

München - Während die Königsblauen beim Drittligisten Wehen Wiesbaden 3:1 (2:0) gewannen, mühten sich Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen gegen ambitionierte Zweitligisten ins Achtelfinale (19./20. Dezember).

Die Borussia rehabilitierte sich im zweiten rheinischen Derby innerhalb von vier Tagen bei Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf zumindest ein wenig für die 1:5-Pleite in Leverkusen am Samstag. Der Belgier Thorgan Hazard (52.) schoss die Gladbacher zum 1:0 (0:0)-Sieg. Die Werkself nahm den Schwung aus der Bundesliga zunächst nicht mit und schoss erst in der Endphase der Partie gegen Union Berlin das 4:1 (1:0) heraus. In Wiesbaden hatte Franco di Santo (26.) Schalke mit seinem ersten Tor nach 599 Tagen in Führung geschossen. Sein Sturmpartner Guido Burgstaller (30.) legte wenig später nach, spätestens nach dem Eigentor von Alf Mintzel (53.) war die Partie entschieden, und Schalke feierte den dritten Sieg in Serie. David Blacha (76.) traf nur noch zum Anschluss. Drittliga-Spitzenreiter SC Paderborn warf nach dem FC St. Pauli den nächsten Zweitligisten aus dem Wettbewerb. Beim 2:0 (1:0) gegen den VfL Bochum traf Sven Michel (7.), Bochums Felix Bastians (67.) verschoss einen Handelfmeter, sein Teamkollege Jan Gyamerah sah drei Minuten später die Gelb-Rote Karte. Massih Wassey (85.) traf zum Endstand. 

Die Auslosung für das Achtelfinale findet am Sonntag (18.00 Uhr) im Rahmen der Sportschau in der ARD statt. Düsseldorf hatte vor 52.500 Zuschauern in der ausverkauften Esprit-Arena nicht nur in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, sondern auch die große Möglichkeit zum Ausgleich: Niko Gießelmann (73.) scheiterte mit einem Foulelfmeter jedoch am Pfosten. Nach drei Pleiten im Cup-Wettbewerb in Folge gegen die Fortuna beendete Gladbach mit dem ersten Sieg in Düsseldorf seit 27 Jahren auch den Pokalfluch gegen den Angstgegner. Wie der Rivale vom Niederrhein musste auch Leverkusen bis kurz vor Schluss um den Einzug ins Achtelfinale zittern. Erst Wendells Elfmeter (89.) zum 3:1, der allerdings unberechtigt war, brachte die Entscheidung. Außerdem trafen Nationalspieler Julian Brandt (36.), Lucas Alario (58.) und Charles Aranguiz (90.+2) für die Hausherren. Den Treffer des Zweitligavierten, der im Vergleich zum 3:1 gegen Fürth auf neun Position verändert antrat, erzielte Dennis Daube (46.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Damir Kreilach (66.) traf mit einem Freistoß nur die Latte.

SID

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