Kaum Millionen-Transfers

Deutsche Zweitligaclubs sind Schnäppchenjäger

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Der bis dato teuerste Transfer der 2. Bundesliga: Stefan Kutschke (l) vom FC Ingolstadt. Foto: Daniel Maurer

Düsseldorf (dpa) - Viele Spieler für wenig Geld - die 2. Fußball-Bundesliga ist der größte Schnäppchenmarkt.

Zum Ende der Transferperiode in diesem Sommer haben die 18 Zweitligisten zwar mehr als 200 Spieler verpflichtet, dabei aber nur wenige unter Vertrag genommen, die mehr als eine Million Euro gekostet haben. Der ehemalige Nürnberger Stefan Kutschke vom FC Ingolstadt ist mit 1,5 Millionen Euro der bislang teuerste Profi, der für die neue Saison verpflichtet wurde. Die meisten Spieler wurden ausgeliehen oder ablösefrei geholt.

Höher lagen die Summen bei den Transfereinnahmen. So kassierte der aktuelle Tabellenführer Fortuna Düsseldorf für Stürmer Ihlas Bebou 4,5 Millionen Euro von Hannover 96 und kann inklusive Bonuszahlungen auf 5,0 Millionen Euro kommen. Auch für Markus Suttner, der vom FC Ingolstadt zu Brighton & Hove in die Premier League wechselte, mussten die Engländer 4,5 Millionen Euro zahlen. Insgesamt liegen die Einnahmen der 18 Clubs mehr als dreimal so hoch wie die Ausgaben.

Dennoch laufen in dieser Saison einige ehemalige Bundesligaspieler und ausländische Nationalspieler wie Robbie Kruse (VfL Bochum) und Emir Kujovic (Fortuna Düsseldorf) auf. In Kevin Großkreutz (Darmstadt 98) ist sogar ein Weltmeister dabei. Union Berlin sicherte sich zuletzt noch die Dienste des ehemaligen Schalkers Atsuto Uchida, sein ehemaliger Vereinskollege Felix Platte steht nun bei Darmstadt 98 unter Vertrag.

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