Kein Nachteil für die Münchner ...

„Gelb“-Fieber bei Darmstadt 98 vor dem Bayern-Spiel

+
Auch Kapitän Aytac Sulu fehlt gegen die Bayern gelbgesperrt.

Darmstadt  - In den letzten Minuten gegen Bayer Leverkusen packte die Profis des SV Darmstadt 98 das „Gelb“-Fieber.

Kapitän Aytac Sulu, Marcel Heller, Peter Niemeyer und Konstantin Rausch holten sich mit ein paar ebenso rüden wie unnötigen Attacken noch Karten ab, bevor Feierabend war beim 1:2 gegen Bayer Leverkusen. Jérôme Gondorf hatte es schon vorher erwischt, nun sind gleich fünf Stammspieler der „Lilien“ am Samstag beim FC Bayern München gesperrt.

Eine Woche später steht das wesentlich aussichtsreichere und vor allem wichtigere Spiel bei Werder Bremen an, dem Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. Dann kann das Quintett wieder spielen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt... „Lilien“-Trainer Dirk Schuster wich Fragen in diese Richtung aus: „Da hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.“

„Wir werden schon elf Spieler zusammenkratzen“, meinte Stürmer Sandro Wagner. Schuster versprach einem Reporter augenzwinkernd, dass dieser gute Chancen habe, in den Kader zu rücken - „wenn du deine Fußball-Schuhe anziehst und eine kurze Hose.“

Der Aufsteiger kassierte insgesamt sechs Gelbe Karten (Jan Rosenthal kam noch dazu), so viele wie noch nie in einem Bundesliga-Spiel. Insgesamt neun Gelbe Karten in einer Partie hatte es in dieser Saison noch nicht gegeben.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Schalke nimmt Problemprofi Avdijaj nicht mit ins Trainingslager
Schalke nimmt Problemprofi Avdijaj nicht mit ins Trainingslager
Hasenhüttl kritisiert Bayern-Tour - und fängt sich harten Konter ein
Hasenhüttl kritisiert Bayern-Tour - und fängt sich harten Konter ein
Tor des Jahres? Hier spielt Barcas Topstar Neymar eine ganze Abwehr schwindelig
Tor des Jahres? Hier spielt Barcas Topstar Neymar eine ganze Abwehr schwindelig
Rauball wundert sich über Hoeneß-Aussagen: „Klein wenig überrascht“
Rauball wundert sich über Hoeneß-Aussagen: „Klein wenig überrascht“
DFL investiert 1,8 Mio. Euro für Videoassistent
DFL investiert 1,8 Mio. Euro für Videoassistent