Amt als Vorstandschef abgelehnt

Metzelder sagt Eintracht Frankfurt ab

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Christoph Metzelder.

Frankfurt/Main - Christoph Metzelder war als Nachfolger von Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen im Gespräch. Doch der Nationalspieler erklärt, andere Pläne zu haben.

Der frühere Nationalspieler Christoph Metzelder hat die Nachfolge von Vorstandschef Heribert Bruchhagen bei Eintracht Frankfurt abgelehnt. „Es ist richtig, dass ich ein sehr interessantes Gespräch hatte. Es gilt aber weiter, dass ich eine andere Berufs- und Lebensplanung habe“, sagte Metzelder am Samstag dem TV-Sender Sky nach Verhandlungen mit dem Aufsichtsrat des hessischen Bundesligisten.

Metzelder galt als Wunschkandidat der Eintracht. Bruchhagen gibt das Amt nach dieser Saison auf. Zuletzt hatte auch Christian Nerlinger, ehemals Manager des FC Bayern München, auf eine Übernahme des Postens verzichtet.

Metzelder lobte am Samstag den Mut des abstiegsbedrohten Clubs, ihm im Alter von 35 Jahren schon das Amt anzubieten. „Ich habe mit dem Aufsichtsrat sehr interessante Gespräche geführt, mich hat die Offenheit überrascht“, sagte Metzelder und fügte hinzu: „Ich habe wirklich mit mir gerungen.“ Derzeit arbeitet er als TV-Experte und engagiert sich in einer Stiftung für Kinder und Jugendliche. „Momentan bin ich noch nicht bereit, so einen Schritt zu gehen“, erklärte Metzelder seinen Verzicht auf das Eintracht-Amt.

dpa

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