Bundestrainer will sich nicht festlegen

Löw: Bundesliga-Titel nicht automatisch an Bayern vergeben

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Bundestrainer Jogi Löw erwartet eine ausgeglichenere Bundesliga-Saison.

Berlin - In der letzten Saison wurde der FC Bayern souverän Deutscher Meister. Bundestrainer Joachim Löw sieht für die anstehende Spielzeit neue interessante Konstellationen.

Joachim Löw hält den FC Bayern München nicht automatisch auch für den kommenden deutschen Meister. „Durch die Zugänge Arturo Vidal und Douglas Costa sind sie noch flexibler geworden, Pep Guardiola verfügt über einen Kader mit fast beispielloser Qualität. Das heißt aber nicht, dass der Titel bereits vergeben ist“, sagte der 55 Jahre alte Weltmeister-Trainer in einem Interview, das der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch auf seiner Homepage veröffentlichte.

Die Bayern gelten in dieser Saison einmal mehr als der große Favorit, an diesem Freitag bestreitet der Rekordchampion und Titelverteidiger den Auftakt gegen den Hamburger SV. Holen die Bayern am Ende nach 34 Spieltagen den Titel, wäre es der vierte Meisterschafstriumph in Serie und damit ein weiterer Rekord. Löw rechnet allerdings auch nicht nur mit Vize-Meister VfL Wolfsburg als Bayern-Herausforderer. „Auch andere Mannschaften haben das Potenzial, die Meisterschaft ausgeglichener zu gestalten“, sagte Löw.

Entwicklung von Dortmund und Schalke interessant

Festlegen wollte sich der Nationalcoach beim Thema Überraschungen nicht. Er sagte aber: „Gespannt bin ich darauf, wie sich Darmstadt präsentieren wird. Die Darmstädter sind ein gutes Beispiel dafür, dass man auch mit kleinen Mitteln Großes erreichen kann. Auch was in Ingolstadt entstanden ist, ist bemerkenswert.“ Überhaupt gebe es einige neue Konstellationen, die interessant seien. Dazu zählte Löw die neuen Trainer Thomas Tuchel von Borussia Dortmund und André Breitenreiter beim FC Schalke 04.

dpa

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