Mitglied der legendären Fohlenelf

Mönchengladbach trauert um ehemaligen Stürmer Henning Jensen

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Henning Jensen (oben, 4.v.l.) war Teil der legendären Fohlenelf.

Borussia Mönchengladbachs ehemaliger Stürmer Henning Jensen ist tot. Wie der Fußball-Bundesligist am Dienstag mitteilte, starb der Däne am Montagabend im Alter von 68 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.

Mönchengladbach - „Wir sind tieftraurig über den Tod von Henning Jensen. Sowohl sportlich als auch als Mensch hat er tiefe Spuren hinterlassen“, wurde Borussia-Vizepräsident Rainer Bonhof auf der Vereinshomepage zitiert. „Wir werden ihn als Mitglied der Borussia-Familie immer in bester Erinnerung behalten.“

Mit der legendären Fohlenelf gewann Jensen zwischen 1972 und 1976 vier Titel. Zweimal wurde er deutscher Meister, dazu holte er je einmal den DFB-Pokal und den UEFA-Cup. In 156 Pflichtspielen erzielte der Stürmer 55 Treffer für die Borussia. Im Pokalendspiel 1973 gegen den 1. FC Köln war Jensen dabei, als sich Günter Netzer selbst einwechselte und das Siegtor zum 2:1 schoss. „Das Endspiel werde ich nie vergessen. Es war mein erster großer Sieg, mein erster Titel. So ein Erlebnis bleibt einfach hängen“, sagte Jensen einst im „FohlenEcho“.

Nach seiner Gladbacher Zeit wechselte Jensen zu Real Madrid und feierte mit dem Club 1978 und 1979 die spanische Meisterschaft. Für sein Heimatland erzielte der Nationalstürmer in 22 Länderspielen neun Tore und wurde 1968 und 1975 als Dänemarks Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Nach seiner Zeit in Madrid spielte Jensen noch für Ajax Amsterdam, bevor er seine Karriere bei seinem Heimatverein Norresundby BK ausklingen ließ.

dpa

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