2. Bundesliga

Bielefeld fegen St. Pauli weg - später Schock für Kaiserslautern

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Mit dem deutlichen Sieg gegen St. Pauli setzte Arminia Bielefeld ein dickes Ausrufezeichen und nimmt nun die Aufstiegsränge ins Visier. 

Für die einen geht es nach oben, die anderen rutschen immer weiter in den Keller. Während sich Bielefeld mit dem Sieg gegen St. Pauli weiter im Aufschwung befindet, müssen die Roten Teufel sich immer mehr mit Abstiegsgedanken beschäftigen. 

Bielefeld - Arminia Bielefeld hat mit einem Ausrufezeichen gegen den FC St. Pauli die Aufstiegsränge der 2. Fußball-Bundesliga ins Visier genommen. Die Ostwestfalen siegten zum Auftakt des 16. Spieltags 5:0 (1:0) und liegen auf Platz fünf zumindest vorübergehend nur noch einen Punkt hinter dem 1. FC Nürnberg, der Relegationsrang drei inne hat.

Der 1. FC Kaiserslautern rast derweil weiter dem Abstieg in die 3. Liga entgegen. Eine Woche nach dem 0:2 gegen Bielefeld musste das Tabellenschlusslicht ein spätes 2:3 (0:0) beim 1. FC Heidenheim hinnehmen. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt damit weiterhin sieben Punkte, kann am Wochenende aber sogar noch anwachsen.

Nach einer Reihe guter Möglichkeiten für die Arminia brachte Leandro Putaro Bielefeld in einer munteren Partie per Drehschuss von der Strafraumgrenze verdient in Führung (38.). In der zweiten Hälfte traf erst Florian Dick mit einem wuchtigen Dropkick nach einem abgewehrten Eckball (53.), Florian Hartherz (62.) und Konstantin Kerschbaumer (77.) nach Kontern sowie Fabian Klos mit seinem ersten Pflichtspieltreffer nach 788 Minuten (85.) sorgten für die Entscheidung.

Bei Kaiserslautern liegen die Nerven blank

Während Bielefeld nun seit vier Spielen ungeschlagen ist, rutschten die Hamburger Gäste nach der siebten Partie ohne Sieg in Serie immer weiter ins Niemandsland der Tabelle ab. Zudem war es nach dem 0:4 bei der SpVgg Greuther Fürth am Sonntag die zweite deftige Niederlage binnen einer Woche.

In Heidenheim stand der Lauterer Lukas Spalvis im Mittelpunkt. Erst erzielte der Stürmer den umjubelten Ausgleich (58.), nachdem Mathias Wittek (56.) die Gastgeber in Führung gebracht hatte. Nur acht Minuten später flog der Litauer nach einem Kopfstoß gegen Arne Feick mit der roten Karte vom Platz. Danach glich Brandon Borrello in der 80. Minute erst die erneute Heidenheimer Führung durch Marc Schnatterer (67., Foulelfmeter) aus, ehe Schnatterer die Pfälzer mit einem Freistoß aus knapp 30 Metern mitten ins Herz traf (90.+1).

SID

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