RB vergibt Sieg

Bayern baut den Vorsprung aus - Witz-Elfer gegen Köln

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Die Bayern-Profis feiern nach dem Sieg gegen den FC Augsburg mit ihren Fans. Foto: Angelika Warmuth

Die Konkurrenz aus Leipzig und Dortmund patzt erneut. Kein Wunder, dass der FC Bayern nach einem Pflichtsieg seine Führung an der Spitze der Tabelle auf sechs Punkte ausbaut. Auch am 12. Spieltag gab es Diskussionen um den Videobeweis, wieder war der 1. FC Köln betroffen.

Berlin (dpa) - Der FC Bayern München zieht der Konkurrenz immer weiter davon. Nachdem RB Leipzig (2:2 in Leverkusen) und tags zuvor Borussia Dortmund (1:2 in Stuttgart) patzten, beträgt der Vorsprung des Rekordmeisters nach dem 3:0-Heimerfolg über den FC Augsburg schon sechs Punkte.

JUBILAR HEYNCKES

500. Bundesligaerfolge stehen für Bayern-Trainer Jupp Heynckes nun zu Buche. Seit Heynckes' Rückkehr haben die Münchner alle acht Pflichtspiele unter dem 72-Jährigen gewonnen. Für das Jubiläum beim 3:0-Erfolg über Augsburg sorgten Arturo Vidal (31.) und Robert Lewandowski mit einem Doppelpack (38./49.). Der Pole baute mit seinem zwölften und 13. Saisontreffer seine Führung in der Torjägerliste vor dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (10) aus.

WITZ-ELFMETER

Schlusslicht 1. FC Köln bleibt auch im zwölften Spiel der Saison ohne Sieg. In Mainz hatten die Rheinländer Pech, denn Schiedsrichter Felix Brych fiel auf eine Schwalbe des Mainzers Pablo de Blasis herein und entschied auf Elfmeter. Daniel Brosinski (44.) traf zum 1:0. Auch nach Überprüfung durch den Video-Assistenten blieb der Referee bei seiner Entscheidung. "Nach dem Spielverlauf hätten wir wenigstens einen Punkt verdient gehabt", erklärte FC-Coach Peter Stöger, der sich mit seinem Kollegen Sandro Schwarz einig war, dass der entscheidende Elfmeter keiner war. Giulio Donati sah nach Tätlichkeit Rot (71.), doch die Mainzer machten in Unterzahl den Sieg perfekt.

UTH IN DER NACHSPIELZEIT

Mark Uth stand goldrichtig. In der Nachspielzeit sicherte der Stürmer seiner TSG Hoffenheim mit dem Treffer zum 1:1 noch einen Punkt im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Kevin-Prince Boateng (13.) hatte die Hessen früh in Führung gebracht. Beide Teams verpassten mit dem Remis den vorübergehenden Sprung auf Rang drei.

ZWEI ELFER REICHEN NICHT

In Leverkusen erzielte RB Leipzig seine Treffer durch zwei Elfmeter. Zunächst verwandelte Timo Werner (13.) einen Foulstrafstoß zum 1:0, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Leverkusens Leon Bailey (44.) war der Schwede Emil Forsberg (54.) mit einem Handelfmeter und seinem ersten Saison-Treffer erfolgreich. Doch zum Sieg reichten diese für den Vizemeister nicht. Kevin Volland (74.) besorgte in Unterzahl den Ausgleich, nachdem Benjamin Henrichs nur acht Minuten nach seiner Einwechslung für ein Handspiel Rot gesehen hatte (52.).

BANN GEBROCHEN

Der VfL Wolfsburg kann unter Martin Schmidt doch gewinnen. Nach sieben Remis in Serie gelang den Niedersachsen beim 3:1 gegen Freiburg der Befreiungsschlag. Schmidt bedauerte jedenfalls nicht, den Unentschieden-Rekord der Bundesliga von Waldhof Mannheim mit acht Punkteteilungen aus dem Jahr 1985 nicht eingestellt zu haben. Yannick Gerhardt (3.) und Yunus Malli (29./70.) sorgten für den ersten Heimerfolg der Wolfsburger in dieser Spielzeit. Nur der eingewechselte Bartosz Kapustka (68.) traf für Freiburg.

BLITZSTART

Drei Tore in nur 15 Minuten sorgten bei Borussia Mönchengladbach für eine schnelle Entscheidung im Auswärtsspiel bei Hertha BSC. Lars Stindl (5.), Thorgan Hazard (14.) und der ehemalige Berliner Raffael (20.) trafen beim 4:2 (3:1) der Fohlen schon in der Startphase. Zumindest für einen Tag kletterte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking dadurch auf Champions-League-Rang drei.

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