Klare Worte

Argentiniens Coach Sampaoli: Deutschland kein WM-Favorit

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Jorge Sampaoli ist kein Fan der Elf von Joachim Löw.

Bei einer Fragerunde hat der argentinische Nationaltrainer Jorge Sampaoli der deutschen Nationalmannschaft den Favoritenstatus für die Fußball-Weltmeisterschaft abgesprochen.

Argentiniens Fußball-Nationaltrainer Jorge Sampaoli hat Weltmeister Deutschland die Qualität zur Titelverteidigung abgesprochen. "Ich nenne nicht Deutschland, weil ich nicht mag, wie sie spielen", sagte der 57-Jährige auf die Frage nach seinen WM-Favoriten.

Zwar habe die DFB-Auswahl "eine sehr gute Struktur", aber die Elf von Bundestrainer Joachim Löw hätte keine Superstars in ihren Reihen wie die anderen Fußball-Großmächte. Bei der Fragestunde am Montag mit Studenten einer Journalistenschule in Buenos Aires nannte Sampaoli Brasilien, Frankreich und Spanien als seine Titelkandidaten.

„Trumpfkarte“ Lionel Messi

Das Trio sei Argentinien aber "nur einen Schritt voraus, weil sie schon länger zusammenspielen". Die Gauchos hatten in der südamerikanischen WM-Qualifikation mit 13 Zählern Rückstand auf Eliminatorias-Primus Brasilien erst am letzten Spieltag ihr Russland-Ticket gelöst. Frankreich, Spanien und vor allem Deutschland waren in ihren jeweiligen Europa-Gruppen dagegen glatt durchmarschiert.

Laut Sampaoli hängt Argentiniens Schicksal allein an Lionel Messi. "Wir müssen in den Kopf bekommen, dass wir eine Trumpfkarte haben. Er ist der einzige Unantastbare. Außer ihm darf sich keiner so fühlen", erklärte der Coach, der erst im Sommer das Amt beim zweimaligen Weltmeister übernommen hatte und in den folgenden vier Qualifikationsspielen bei drei Remis nur einen einzigen Sieg einfahren konnte.

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