Wechsel in andere Rennserie?

Formel-1-Team Sauber ersetzt Wehrlein durch Leclerc

+
Pascal Wehrlein wird in der nächsten Saison wahrscheinlich nicht mehr in der Formel 1 fahren. Foto: Jens Büttner

Hinwil (dpa) - Rennfahrer Pascal Wehrlein hat endgültig seinen Job beim Formel-1-Team Sauber verloren. Der Schweizer Rennstall benannte nun den Monegassen Charles Leclerc als zweiten Stammfahrer neben dem Schweden Marcus Ericsson für die kommende Saison.

Der 20 Jahre alte Leclerc gewann zuletzt die Formel-2-Meisterschaft und ist Schützling des Sauber-Motorenpartners Ferrari. Da das Team im kommenden Jahr als "Alfa Romeo Sauber" startet und noch mehr Unterstützung aus dem Fiat-Konzern erhält, hatte der deutsche Mercedes-Zögling Wehrlein gegen Leclerc bei der Cockpitvergabe keine Chance.

Ericsson seinerseits wird von schwedischen Sauber-Geldgebern unterstützt und darf daher seinen Platz behalten. Zuletzt war spekuliert worden, dass auch der 27-Jährige durch einen Ferrari-Schützling ersetzt werden könnte.

Für Wehrlein ist damit die Hoffnung auf eine Zukunft in der Formel 1 nur noch höchst minimal. Lediglich bei Williams ist noch ein Cockpit zu vergeben. Hier gilt aber der Pole Robert Kubica als klarer Favorit auf die Nachfolge von Felipe Massa, der seine Karriere beendet. Wehrlein hat bestenfalls Außenseiterchancen und wird wohl eher in eine andere Rennserie wechseln müssen.

Sauber-Tweet

Meistgelesen

Olympia-Ticker: Erneuter Doping-Fall bei russischer Athletin

Olympia-Ticker: Erneuter Doping-Fall bei russischer Athletin

Dahlmeier am Ziel - war es das mit Biathlon?

Dahlmeier am Ziel - war es das mit Biathlon?

Europa-League-Auslosung im Live-Ticker: Gegner von Leipzig und Dortmund stehen

Europa-League-Auslosung im Live-Ticker: Gegner von Leipzig und Dortmund stehen

Olympia 2018 im Live-Ticker: DOSB-Boss: Deutsche Medaillen kein Zufall - Team D holt zweimal Gold

Olympia 2018 im Live-Ticker: DOSB-Boss: Deutsche Medaillen kein Zufall - Team D holt zweimal Gold

Olympia 2018 in Pyeongchang: Der Medaillenspiegel

Olympia 2018 in Pyeongchang: Der Medaillenspiegel

Kommentare