Force-India-Teamchef Mallya beteuert Unschuld

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Vijay Mallya versichert keine Gelder seiner 2012 pleite gegangenen Fluglinie abgezweigt zu haben. Foto: Jagadeesh Nv

London (dpa) - Nico Hülkenbergs von der Justiz gesuchter Force-India-Teamchef Vijay Mallya hat seine Unschuld beteuert.

"Ich bin vollkommen unschuldig jeglicher dieser grotesken Anschuldigungen, die besagen, Geld bei Kingfisher abgezweigt zu haben, Eigentum erworben zu haben oder ähnliche Dinge", zitierte die "Financial Times" Mallya in London.

Der 60-Jährige betonte, schon immer mit den Banken im Dialog gestanden und die Bereitschaft signalisiert zu haben, die Rückstände zu begleichen. "Aber wir möchten zu einer vernünftigen Höhe begleichen, die wir uns auch leisten können." Mallya drohte: "Indem sie meinen Ausweis einziehen oder mich festnehmen, bekommen sie kein Geld."

Mallya befindet sich nach eigener Aussage in einem "erzwungenen Exil" in Großbritannien. Der Inder schuldet einem Konsortium von indischen Banken umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro. Inzwischen gibt es zwei Haftbefehle gegen den Teamchef des Formel-1-Rennstalls Force India. Dem indischen Außenministerium zufolge ist Mallyas Pass ungültig und er muss daher nach Indien zurückkehren. Schon Anfang März war der Unternehmer, dessen Fluglinie Kingfisher 2012 pleite ging, ausgereist.

Offizielle Seite des Rennstalls Force India

Financial-Times-Story

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