Nationalspieler sucht sich Hilfe

Nach Depression neuer Rückschlag: Berliner Eishockey-Profi in ärztlicher Behandlung

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Constantin Braun (vorne) im Einsatz bei der Eishockey-WM 2016.

Traurige Nachrichten aus der DEL. Wie die Eisbären Berlin am Mittwoch mitteilten, muss sich ein deutscher Eishockey-Nationalspieler wegen seiner Alkoholsucht in ärztliche Behandlung begeben.

Berlin - Constantin Braun wird den Eisbären Berlin auf unbestimmte Zeit fehlen. Wie der deutsche Vize-Meister am Mittwoch auf seiner Twitter-Seite vermeldete, begibt sich der 30-Jährige aufgrund einer Alkoholsucht aus eigenen Stücken in ärztliche Behandlung. Nähere Angaben machten die Hauptstädter bis dato nicht.

Braun hatte die Playoffs 2018 der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wegen eines Anfang März erlittenen Handbruchs verpasst, kam in der vergangenen Spielzeit auf nur 24 Hauptrunden-Einsätze. Noch Ende Mai hatte er sich voller Vorfreude auf die neue Saison bei Twitter gezeigt, jubelte über die Verlegung der ersten Champions-League-Spiele von der neuen O2 World in den alten Wellblechpalast.

Besonders hart: Vor fast auf den Tag genau fünf Jahren gab Nationalspieler Braun bekannt, dass er wegen Depressionen pausieren muss. Nach dreieinhalbmonatiger Auszeit war er im November 2013 zurückgekehrt, musste sich aber im Herbst 2017 erneut aus dem gleichen Grund vorübergehend zurückziehen.

Constantin Braun spielt seit 2006 für die Eisbären Berlin.

Der Verteidiger spielt seit 2006 für den DEL-Rekordmeister und gewann mit ihm fünf Meistertitel. Constantin Braun war im Jahr 2006 in der sechsten Runde an Position 164 von den Los Angeles Kings gedraftet worden, schaffte aber den Sprung in die NHL nicht. 2013 war er zum wertvollsten Spieler der DEL-Finalserie gewählt worden.

Die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga beginnt am 14. September.

fw

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