US-Präsident beklagt fehlenden Respekt

Trump zu NFL-Protestlern: "Nehmt den Hurensohn vom Feld"

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Immer mehr Spieler von verschiedenen NFL-Teams (hier die Cleveland Browns) boykottieren die Nationalhymne vor dem Spiel. 

US-Präsident Donald Trump hat Klub-Eigentümer aus der Football-Profiliga NFL aufgefordert, den Boykott der US-Nationalhymne nicht zu tolerieren und protestierende Spieler zu entlassen.

"Würdet ihr es nicht lieben, wenn jemand unsere Flagge verachtet und der Eigner darauf sagt, 'nehmt den Hurensohn vom Feld. Er ist gefeuert. Er ist gefeuert'", sagte der 71-Jährige in Huntsville/Alabama unter lautem Applaus.

Der Boykott zeige "die totale Respektlosigkeit vor unserem Erbe", sagte Trump, "das ist eine Verachtung von allem, wofür wir stehen." Auch die Zuschauer sollten nach Ansicht des US-Präsidenten das Stadion verlassen, wenn ein Spieler sich nicht für die Nationalhymne erhebt: "Ich garantiere euch, dass es dann aufhört", sagte der umstrittene Republikaner.

"Spaltende Kommentare wie dieser zeigen einen bedauernswerten Mangel an Respekt vor der NFL, unserem großartigen Spiel und all unseren Spielern", mahnte NFL-Chef Roger Goodell am Samstag in einem Statement an: "Die NFL und unsere Spieler sind dann am besten, wenn wir mithelfen, in unserem Land und unserer Kultur ein Einigkeitsgefühl zu schaffen."

Spieler boykottieren die Nationalhymne um auf Rassismus hinzuweisen

Aus Protest gegen Rassismus und Ungerechtigkeit in den USA hatten mehrere NFL-Spieler die US-Nationalhymne boykottiert und sich geweigert, während des Abspielens vor dem Spiel aufzustehen.

Im vergangenen Jahr hatte Quarterback Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers diese Form der Proteste gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in Gang gesetzt und sah sich seither heftigen Reaktionen ausgesetzt. Für die laufende Saison hat der 29 Jahre alte Free Agent noch kein neues Team gefunden.

SID

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