Sensations-Ergebnis

Deutsches Speed-Trio fährt zu Olympia

+
Josef Ferstl gelang ebenso wie seinen beiden Team-Kollegen die Qualifikation für Olympia.

Für ganz vorn reichte es noch nicht - doch die deutschen Ski-Profis Sander, Dreßen und Ferstl haben beim Super-G in Beaver Creek einen anderen Grund zum Feiern.

Beaver Creek - Diese drei schnellen Jungs machen dem Deutschen Skiverband gerade richtig viel Spaß. Nach Jahren des Hinterherfahrens hat die Speed-Fraktion im DSV mit Andreas Sander, Josef Ferstl und Thomas Dreßen nun die vordersten Regionen im Klassement ins Visier genommen. Mit allen drei Sportlern unter den Top 15 unterstrich das Team beim Super-G in Beaver Creek am Freitag sein Form. Und eine ganz konkrete Folge haben die Ränge neun von Sander, zehn von Dreßen und 14 von Ferstl auch: Denn nun können alle drei dank einer überraschend früh geglückten Qualifikation für Olympia in Pyeongchang planen.

„Super“, sagte Herren-Cheftrainer Mathias Berthold. „Das war schon ein Thema; wir haben besprochen, wie wir damit umgehen. Gut, dass es jetzt vom Tisch ist.“ Der Deutsche Olympische Sportbund verlangt von den alpinen Athleten in diesem Winter einen Top-8-Rang oder zwei Platzierungen unter den besten 15, um für die Spiele in Südkorea nominiert zu werden.

So viele deutsche Olympia-Starter gab es seit 26 Jahren nicht 

Drei männliche DSV-Abfahrer in einem Rennen hatte es bei Olympia seit 26 Jahren nicht mehr gegeben: 1992 waren Markus Wasmeier, Hansjörg Tauscher und Berni Huber im Rennen. Danach wurde es übersichtlicher, 1998, 2006 und 2014 startete kein Deutscher in der prestigeträchtigen Abfahrt. Das sieht dieses Mal ganz anders aus. „Schön, dass wir das schonmal haben, als Team dorthin reisen zu können“, sagte Sander.

Sollten alle drei fit und verletzungsfrei bleiben, dann geht es in Asien nicht nur ums Dabeisein. Die ambitionierten Sportler wollen möglichst schon vor Olympia jeweils erstmals auf dem Podest klettern. Nach dem kollektiv starken Vormittag im WM-Ort von 2015 sagte Coach Berthold: „Ich bin positiv überrascht. Dass sie es können, haben wir schon gewusst.“ In der Vorsaison etablierte sich Sander als Top-15-Fahrer, dazu schaffte Dreßen seinen Durchbruch.

Apropos Dreßen: Der junge Mittenwalder zeige eine „richtig coole Vorstellung“, attestierte der Bundestrainer. „Er war im letzten Jahr im Weltcup der Top-Aufsteiger. Und jetzt zieht er das weiter durch.“

dpa

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Dortmunds irre Stürmer-Suche: Diesen Barca-Star jagt der BVB - Er soll 100 Millionen kosten

Dortmunds irre Stürmer-Suche: Diesen Barca-Star jagt der BVB - Er soll 100 Millionen kosten

Kölner attackieren Berliner Fan-Bus - das hat die Polizei sichergestellt

Kölner attackieren Berliner Fan-Bus - das hat die Polizei sichergestellt

DFB-Pokal: Schalke und Darmstadt weiter - Wehen und St. Pauli mit dramatischer Verlängerung

DFB-Pokal: Schalke und Darmstadt weiter - Wehen und St. Pauli mit dramatischer Verlängerung

Sergio Ramos giftet nach Klopp-Attacke: "Nicht sein erstes verlorenes Finale"

Sergio Ramos giftet nach Klopp-Attacke: "Nicht sein erstes verlorenes Finale"

Viel „Quatsch“: Kroos kritisiert Özil scharf

Viel „Quatsch“: Kroos kritisiert Özil scharf

Kommentare

Das könnte Sie auch interessieren