Formel 1

Darüber spricht das Fahrerlager in Spanien

Lewis Hamilton
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Lewis Hamilton und Mercedes zeigten sich beim Training in Spanien stark verbessert.

In Spanien dürfte es das nächste Duell zwischen Weltmeister Max Verstappen und WM-Spitzenreiter Charles Leclerc geben. In Barcelona wird aber auch über eine Kopier-Affäre gesprochen.

Barcelona - Weltmeister Max Versteppen und Red Bull sind zum Auftakt des Formel-1-Wochenendes in Spanien noch nicht ganz vorne dabei.

Beim Großen Preis im Norden Barcelonas bestimmt Ferrari im Training zunächst das Tempo, in der Qualifikation ist heute (16.00 Uhr/Sky) eine Steigerung für den Niederländer notwendig, um es in die erste Startreihe zu schaffen. Anders als in den bisherigen fünf Saisonrennen könnte es in Katalonien einen Dreikampf geben.

Mercedes holt auf

Mit einem verbesserten Auto schafften es die Silberpfeile am Freitag im Training plötzlich weit nach vorne. Nur Charles Leclerc war im Ferrari schneller als George Russell und Lewis Hamilton. Die beiden Briten scheinen in der Lage, auch im Rennen weit vorne zu landen. Der Kurs gilt ohnehin als Paradestrecke für das Werksteam. Hamilton gewann die letzten fünf Grand Prix und ist gemeinsam mit Michael Schumacher Rekordsieger auf dem Kurs.

Kopier-Affäre

Hat Sebastian Vettels Aston-Martin-Rennstall das Auto von Weltmeister Max Verstappen kopiert? Der Automobil-Weltverband Fia bestätigte zwar, dass bei den neuen Aerodynamik-Teilen keine Regeln gebrochen wurden, ein fader Beigeschmack bleibt jedoch. Abgesehen von der Lackierung sehen sich die Autos täuschend ähnlich. Red Bull hat angekündigt, den Fall eingehender zu untersuchen. Pikant ist die Angelegenheit vor allem deswegen, weil Aston Martin im vergangenen Jahr wichtige Ingenieure von Red Bull abgeworben hatte, darunter in Dan Fallows auch den Chef der Aerodynamik-Abteilung. Der Fall dürfte die PS-Szene in den kommenden Wochen weiter beschäftigen.

Alonso-Kritik

Ex-Weltmeister Fernando Alonso riskiert mit scharfen Worten eine Bestrafung durch den Weltverband Fia. Der Spanier beklagte sich in seiner Heimat über die Rennkommissare, die ihn aus seiner Sicht zuletzt in Miami ungerechtfertigt bestraften. „Wir glauben, dass es sehr unfair war, und es war einfach Inkompetenz der Stewards. Sie waren nicht sehr professionell“, sagte Alonso vom Alpine-Rennstall. Für das verbotene Verlassen der Strecke hatte der 40-Jährige in Florida eine Zeitstrafe kassiert und war beim vergangenen Grand Prix so aus den Punkterängen gefallen.

Neue Frisur

Wer zu Beginn des Rennwochenendes durch das Fahrerlager am Circuit de Barcelona-Catalunya schlenderte, wurde auf einen ungewöhnlichen Stand aufmerksam. Vor dem Motorhome von Williams konnte man sich selbst mit Spray die Haare rot färben - genau wie Alexander Albon. Seitdem der Brite mit thailändischen Wurzeln mit dieser Frisur antritt, läuft es beim 26-Jährigen. Zweimal kam er in drei Rennen in die Punkte. Albon färbte seinem Boss Jost Capito selbst die Haare, nachdem dieser eine Wette verloren hatte. dpa

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