Spa-Francorchamps

Darauf muss man achten beim Großen Preis von Belgien

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Lewis Hamilton (r) und Sebastian Vettel bilden die erste Startreihe beim Großen Preis von Belgien. Foto: Benoit Doppagne

Spa-Francorchamps (dpa) - Wer startet mit einem Sieg in den entscheidenden zweiten Saisonabschnitt?

Lewis Hamilton hat sich für den Großen Preis von Belgien mit der 68. Pole und damit genauso vielen wie Michael Schumacher in die beste Ausgangsposition gebracht. Direkt neben dem Mercedes-Pilot steht WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel im Ferrari in der Startaufstellung zum Formel-1-Rennen (14.00 Uhr/RTL und Sky) in Spa-Francorchamps. Dahinter wird es nicht minder spannend mit den Teamkollegen Valtteri Bottas (Mercedes) und Kimi Räikkönen (Ferrari) in der zweiten Reihe. Es gibt aber noch mehr zu beachten:

DER ORANJE-STAR

Max Verstappen, der in Belgien geborene Niederländer. Star der Zukunft in der Formel 1. Knallharter Racer und immer Anwärter auf eine vordere Platzierung. In Spa-Francorchamps erlebt er ein Heimspiel, weit mehr als der Belgier Stoffel Vandoorne. Zehntausende niederländische Fans werden erwartet. Vor einem Jahr wurde Verstappen im Red Bull nur Elfter, nachdem eine vieldiskutierte Karambolage mit den Ferraris von Vettel und Räikkönen in der ersten Kurve bei einem Manöver auf der Innenbahn ausgelöst hatte. Der 19-Jährige wird in jeder Hinsicht Wiedergutmachung betreiben wollen.

LA SOURCE

Es ist die Spitzkehre, die es in sich hat, wie Verstappen vor einem Jahr bewies. Nicht mal 200 Meter sind es von der Pole aus, ehe der Circuit de Spa-Francorchamps einen mächtigen Linksknick macht. Hier herrscht gerade in Runde eins erhöhte Unfallgefahr - ob vorn, in der Mitte oder hinten im Feld.

EAU ROUGE

Die Bilder sind einfach spektakulär. Direkt nach der ersten Kurve schalten die Fahrer hoch, es geht durch eine Senke, die Kräfte, die auf die Fahrer einwirken sind enorm. Und dann 18 Prozent Steigung. Kurz: die Eau Rouge. Die wohl bekannteste und berühmteste Kurve in der Formel 1.

NUMMER 27 UND 20

Zu sagen haben sie sich nichts mehr, aber geht das auf der Strecke gut? Nach dem Verbal-Zoff mit Niveauunterschreitung darf man gespannt sein, was passiert, wenn sich der Däne Kevin Magnussen mit seinem Haas-Rennwagen und der Nummer 20 dem gelb-schwarzen Gefährt von Nico Hülkenberg mit der Nummer 27 nähern sollte. In Ungarn hatte ein regelwidriges Manöver Magnussens Hülkenberg erzürnt. Fortsetzung auf der Strecke nicht ausgeschlossen. "Ich fahre gerne hart und fair, und er ist diesbezüglich eben etwas anders unterwegs", meinte Hülkenberg in Spa-Francorchamps. Das Gute: Sie stehen beim Start relativ weit voneinander entfernt, Hülkenberg auf Position sieben, Magnussen auf 13.

VORSPIEL

Mick Schumacher wird es sein, der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher, der den Titelwagen von 1994 über die Strecke vor dem Rennen steuern wird. Eine Hommage an den ersten Sieg von Michael Schumacher vor 25 Jahren auf dem Kurs in den Ardennen.

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