Leverkusen strebt nach dem Maximum

Warum Alonso im Kampf um drei Titel keine Prioritäten setzen will

Mit Leverkusen in der Europa League gegen Qarabag Agdam gefordert: Trainer Xabi Alonso.

Trainer Xabi Alonso will beim Kampf um drei Titel mit Bayer Leverkusen keine Prioritäten setzen. „Unser Fokus liegt auf allen. Wir wollen in allen Wettbewerben so weit kommen wie möglich“, sagte Trainer Xabi Alonso am Tag vor dem Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen Qarabag Agdam (Donnerstag, 21 Uhr/RTL): „Morgen geben wir Vollgas. Am Sonntag in der Liga in Freiburg geben wir Vollgas. Und dann im Pokal auch wieder. Wir stoppen nicht. Die Spieler sind hungrig, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen.“

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Ihm sei auch nach 36 Pflichtspielen ohne Niederlage bewusst, dass „niemand unverwundbar“ ist. In K.o.-Spielen dürfe man nicht so viele Emotionen einbringen, „aber ich liebe diese Spiele, wenn es um alles oder nichts geht“. Im Hinspiel in Aserbaidschan kam der souveräne Bundesliga-Tabellenführer nach einem 0:2-Rückstand erst in der Nachspielzeit zu einem 2:2.

Auf die Frage, ob die Europa League angesichts des Vorsprungs von zehn Punkten in der Bundesliga und der Halbfinal-Teilnahme im Pokal mit zwei Zweit- und einem Drittligisten der schwierigste Titel sei, antwortete Alonso ausweichend. „Alle Wettbewerbe sind schwierig. Der Pokal ist vielleicht der kürzeste Weg, da stehen wir im Halbfinale. In der Europa League sind es noch drei Phasen, das ist ein langer Weg. Aber der Mai ist noch nicht in unserem Kopf.“