Nach frühem Aus bei US Open

"Chance geben": Rittner verurteilt übertriebene Kerber-Kritik

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Verteidigt Angelique Kerber: Deutschlands Tennis-Chefin Barbara Rittner versteht die Kritik an der ehemaligen Nummer eins der Welt nicht.

Nach dem Erstrunden-Aus bei den US Open muss sich Angelique Kerber viel Kritik anhören. Für Deutschlands Tennis-Chefin Barbara Rittner geht diese aber zu weit.

New York - Bundestrainerin Barbara Rittner hat die mediale Kritik an der formschwachen Angelique Kerber verurteilt. "Da wird jetzt ziemlich draufgehauen. Das finde ich persönlich sehr schade", sagte Rittner im Videoblog des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und meinte: "Natürlich spielt Angie eine schlechte Saison und hat selbst auch höhere Ansprüche. Aber wir sollten ihr eine Chance geben, auch mal durchzuatmen - und sie einfach in Ruhe lassen."

Titelverteidigerin Kerber (Nr. 6) war bei den laufenden US Open bereits in ihrer Auftaktrunde an der Japanerin Naomi Osaka (3:6, 1:6) gescheitert. Nach dem Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadows wird die Kielerin erstmals seit Oktober 2015 aus den Top Ten fallen.

Rittner erkennt Aufwärtstrend bei Kerber

Rittner, seit kurzem auch Head of Women's Tennis im DTB, hat bei Kerber zuletzt trotzdem einen Aufwärtstrend erkannt. "Sie hat sich in den vergangenen Wochen zusammengerauft und unglaublich hart trainiert. Angie versucht alles und arbeitet an ihrer Körpersprache", sagte die ehemalige Fed-Cup-Teamchefin.

Den Schachzug von Kerber, ihren ehemaligen Coach Benjamin Ebrahimzadeh vorläufig wieder in ihr Team zu holen, begrüßte Rittner. "Er hat sie auch früher schon mal in die Erfolgsspur geführt. Vielleicht hätte sie die Entscheidung ein paar Wochen eher treffen können", sagte die 44-Jährige.

Noch unklar ist, ob Kerber die Zusammenarbeit mit Ebrahimzadeh und ihrem Stammtrainer Torben Beltz, der sie 2016 zu den Grand-Slam-Titeln in Melbourne und New York geführt hat, fortsetzt.

sid

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