Mission Titelverteidigung für Tennis-Star

Für US Open: Kerber holt ihren Ex-Coach zurück

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Setzt bei den US Open auf ein Trainer-Duo: Angelique Kerber vertraut wieder auf Benjamin Ebrahimzadeh.

Angelique Kerber hat ihr Trainerteam vor den US Open vergrößert. Die Titelverteidigerin setzt in Flushing Meadows wieder auf einen Coach vergangener Jahre.

New York - Angelique Kerber hat sich für ihre Mission Titelverteidigung bei den US Open Verstärkung ins Team um ihren Trainer Torben Beltz geholt. Die 29-Jährige arbeitet während des Turniers wieder mit ihrem Ex-Coach Benjamin Ebrahimzadeh zusammen. "Er ist ja ein altes Gesicht. Ich wollte nach Wimbledon einfach einen neuen Impuls, ich brauchte etwas Neues, eine neue Stimme", begründete die in New York an Position sechs gesetzte Kerber den Schritt.

Mit Ebrahimzadeh hatte die 29-Jährige bereits zwischen Ende 2012 und Anfang 2015 zusammengearbeitet, ehe sie dann wieder auf Beltz setzte. Bereits in der Vorbereitung auf Flushing Meadows hatte Kerber mit Ebrahimzadeh in der Akademie von Serena-Williams-Coach Patrick Mouratoglou in Nizza trainiert. Dort ist Ebrahimzadeh, der einst auch in der Schüttler-Waske-University in Offenbach unter Vertrag stand, angestellt.

Kerber „entspannter als in letzten Wochen und Monaten“

Kerber geht trotz ihrer schwachen Saison optimistisch in das mit 50,4 Millionen Dollar dotierte Hartplatzturnier. "Ich fühle mich sehr gut. Ich bin auch entspannter als noch in den letzten Wochen und Monaten. Ich mache mir nicht mehr den Druck und brauchte einfach die Zeit, um mich weiterzuentwickeln", sagte die Kielerin am Samstag beim Medientag und meinte über New York: "Dieser Ort ist einfach magisch für mich."

Vor einem Jahr hatte Kerber im Big Apple ihren zweiten Grand-Slam-Titel geholt und ihr Traumjahr mit dem Sprung an die Weltranglistenspitze perfekt gemacht. Ihre Ellbogenverletzung hat die an Position sechs gesetzte Linkshänderin fast auskuriert. Kerber: "Man wird aber sehen, was passiert."

In ihrer Auftaktrunde am Dienstag trifft Kerber auf die 19-jährige Japanerin Naomi Osaka (WTA-Nr. 45), gegen die sie noch nie gespielt hat. "Erste Runden sind für mich nie einfach. Ich schaue auch nicht auf eine Titelverteidigung oder weitere Runde. Ich denke Match für Match", betonte Kerber, die in dieser Saison noch auf ihren ersten Turniersieg wartet.

sid

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