Festnahmen

Zuhälterei und Zwangsprostitution: Polizei gelingt Schlag gegen Tatverdächtige

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Die Polizei hat mehrere Männer festgenommen.

Gegen die Beschuldigten besteht der Verdacht der schweren Zwangsprostitution, der Zuhälterei und des Menschenhandels.

Wuppertal/ Wülfrath. Am Dienstag sind bei einer Razzia der Polizei drei Männer festgenommen worden. Es geht um den Vorwurf der schweren Zwangsprostitution, Zuhälterei und des Menschenhandels.

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Mitteilung erklären, wurden ab 6 Uhr Durchsuchungsbeschlüsse in Wuppertal und Wülfrath gegen insgesamt vier Beschuldigte (21, 22, 25 und 27 Jahre alt) vollstreckt. Zudem wurden in beiden Städten gegen drei der Beschuldigten (22, 25 und 27 Jahre alt) zuvor auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch das Amtsgericht Wuppertal erlassene Haftbefehle vollstreckt. 

Wegen der vermuteten erheblichen Gewaltbereitschaft der Tatverdächtigen erfolgten die Verhaftungen durch Spezialeinsatzkräfte der Polizei. Da einer der Beschuldigten sich massiv gegen seine Verhaftung wehrte, musste er vor seinem Abtransport in das Polizeigewahrsam ärztlich untersucht und seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden. 

Gegen die Beschuldigten besteht der Verdacht der schweren Zwangsprostitution, der Zuhälterei und des Menschenhandels. So sollen die Männer daran mitgewirkt haben, dass zu Beginn des Jahres 2019 ein seinerzeit erst 17 Jahre altes Opfer der Prostitution zugeführt wurde und die junge Frau dieser bis zum Januar 2020 gegen ihren Willen nachgehen musste. Weiterhin besteht der Verdacht, dass jedenfalls im Januar 2020 eine 20 Jahre alte weitere Geschädigte zur Prostitution gezwungen worden sein soll.

Bei den Beschuldigten soll es sich um Mitglieder der rockerähnlichen Gruppierung "United Tribuns Borderland" handeln, die in Wuppertal ansässig sein soll. Bei den Verhafteten soll es sich unter anderem um den "President" (22 Jahre alt) und den "Vice President" (25 Jahre alt) der Gruppierung handeln.

Die umfangreichen Ermittlungen dauern an. Den Beschuldigten drohen für den Fall einer Verurteilung langjährige Freiheitsstrafen. red

Nach einem Streit war in der vergangenen Woche eine 22-jährige Frau von ihrem Ex-Freund mehrere Meter mit dem Auto in Düsseldorf-Bilk mitgeschleift worden.

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