Sitzung

Zentrum Pina Bausch: Rat entscheidet

WUPPERTAL Stadt Wuppertal hofft auf grünes Licht für die Kulturstätte.

In der Ratssitzung am 17. Dezember soll über die Planung und den Bau des Pina-Bausch-Zentrums abgestimmt werden. Der dafür notwendige Durchführungsbeschluss wurde jetzt von der Verwaltung vorgestellt. Wird der Beschluss gefasst, könnte das Zentrum laut Verwaltung 2026 stehen. Vorgesehen ist die Modernisierung des ehemaligen Schauspielhauses an der Kluse sowie ein zusätzlicher Neubau auf dem Parkplatz, der als Multifunktionsraum und Archiv genutzt werden soll. Nach dem Beschluss soll es für das Zentrum auch einen Architektenwettbewerb geben.

Die Baukosten werden bis zur Fertigstellung vermutlich steigen

Rund 58,4 Millionen Euro sollen Planung und Bau kosten. Die Hälfte, 29,2 Millionen Euro, übernimmt der Bund. 12,5 Millionen Euro steuert das Land bei. Die verbleibenden 16,7 Millionen Euro werden von der Stadt aufgebracht. „Das bedeutet eine gewaltige Kraftanstrengung in einem Haushalt, der auf Kante genäht ist“, sagte Kämmerer Johannes Slawig. Zumal es voraussichtlich nicht bei diesen 16,7 Millionen bleibt. Die Verwaltung rechnet mit steigenden Baupreisen bis zur Fertigstellung. Geschätzte 13 Millionen Euro sollen daher noch zur heutigen Summe hinzukommen. Bis 2026 wären dies 71,4 Millionen Euro. Zumindest soll sich der Bund an einem Teil der Kostensteigerung beteiligen.

Außerdem eingeplant werden müssen jährliche Betriebskosten in Höhe von 10 Millionen Euro. Bund, Land und Stadt sollen die Summe jeweils zu einem Drittel schultern. Bei der Finanzierung setzt Wuppertal auf Haushaltsüberschüsse. sko

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