Wuppertaler Kitchen-Beach wird bei Besuchern gut angenommen

Annika Blaeser, Lisa Goldbach, Juline Bechte und Natalie Carbone lassen es sich gut gehen. Foto:Andreas Fischer
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Annika Blaeser, Lisa Goldbach, Juline Bechte und Natalie Carbone lassen es sich gut gehen. Foto:Andreas Fischer

Corona-Regeln mindern den Genuss der Strandatmosphäre nicht

Wuppertal -jol- Das Meeresrauschen genießen bei Cocktails im Liegestuhl am Sandstrand – wegen der andauernden Pandemie und den damit verbundenen Reisewarnungen lässt sich dieses Urlaubsgefühl diesen Sommer eigentlich nur schwer realisieren. Doch auch an der Kluse ist dieser Tage Küsten-Atmosphäre spürbar. Paolo Frisella und sein Team aus dem Kitchen Club haben hier mit dem „Kitchen Beach“ der Krise im Club-Geschäft entgegengewirkt.

Das Areal vor dem Schauspielhaus lockt mit Beachvolleyball-Feld, Whirlpools und Bungee-Trampolinen. Am aufgeschütteten Sandstrand wird unter Palmen via Leinwand der Ozean nach Elberfeld geholt. Viel Aufwand also, den es zuvor detailliert abzustimmen galt. Frisella blickt dabei auf eine „gute Zusammenarbeit“ mit der Stadt Wuppertal zurück, die in den letzten Wochen gemeinsam mit dem Veranstalter ein Hygienekonzept entwickelt hat. So soll auch an der Kluse der Aufenthalt für alle Beteiligten sicher gehalten werden.

Ein gravierender Unterschied zum gewohnten Corona-Bild ist dabei, dass für Gäste des Kitchen Beach keine Maskenpflicht gilt. Denn anders als im Club wird sich am Kitchen Beach zwar unter freiem Himmel auch bewegt. Trotzdem bestehe kein Grund zur Sorge, so der Organisator Paolo Frisella: „An die Abstandsregeln sind alle gewöhnt, deswegen ist es ein entspanntes Klima.“

Ohnehin sei der Kitchen Beach nicht mit einer Tanzveranstaltung zu vergleichen; maximal 200 Gäste sind zugelassen, alle bekommen einen bereits reservierten Platz zugewiesen. Alle Tische, die Whirlpools und das Beachvolleyballfeld sind nur mit zusammengehörigen Gruppen nutzbar. Masken allerdings sind nach dem Eintritt, bei dem es sich wie üblich zu registrieren gilt, keine Pflicht.

Trotzdem fühlen sich die Strandbesucher wohl. „Die Regeln werden alle eingehalten, man fühlt sich sicher“, hat Maria Schmidt festgestellt. Anne Spies ist bewusst, dass erst die pandemiebedingte Club-Schließung den Kitchen Beach hervorbrachte, ist aber trotzdem dankbar für die „sehr schöne Möglichkeit“.

„Es ist schön, dass die Wuppertaler das so gut annehmen.“

Veranstalter Paolo Frisella

Auch Abeba Kascha und Miriam Nier empfinden die ungewöhnliche Veranstaltung als „coole Abwechslung“. Sie finden, dass die gültigen Regeln dafür sorgen, dass das Virus nicht zu präsent ist: „Man kann abschalten vom Corona-Thema.“

Veranstalter Paolo Frisella hat in der ersten Woche positive Resonanz gespürt. „Es ist schön, dass die Wuppertaler das so gut annehmen.“

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