Spenden können.

Wuppertaler Bühnen hoffen auf Häkchen

Auf der Homepage der Wuppertaler Bühnen soll man beim Ticketkauf einnen Euro spenden können.
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Auf der Homepage der Wuppertaler Bühnen soll man beim Ticketkauf einnen Euro spenden können.

Wuppertal. Beim Ticketkauf von Opernhaus & Co. soll man künftig spenden können.

Von Bernhard Romanowski

Mit dem Setzen eines Häkchens kann man künftig in Wuppertal die Kultur unterstützen – genauer gesagt die Wuppertaler Bühnen. Die Stadtverwaltung wurde mit einem Ratsbeschluss beauftragt, mit den Wuppertaler Bühnen und dem Tanztheater zu prüfen, ob sich eine freiwillige Spende ohne Aufwand, per Mausklick realisieren lässt.

Dann könnte man beim Kauf eines Tickets für eine Veranstaltung in den genannten kulturellen Einrichtungen einen Beitrag in Höhe von einem Euro leisten, indem man online das entsprechende Kästchen ankreuzt. Das mit dem Ticketsystem betraute externe Unternehmen soll nach Auftragserteilung durch die Stadt kurzfristig die Programmierung der Spendenfunktion beim Online-Ticketkauf umsetzen.

„Dem Kulturausschuss wird spätestens im „2. Quartal 2023 ein Sachstandsbericht vorgelegt“, so der Auftrag des Rats. Das Ganze geht zurück auf einen Antrag, den die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Linke und die Ratsgruppe Freie Wähler gemeinsam eingebracht hatten. „Schauspiel, Oper, Sinfonieorchester und Tanztheater bemühen sich mit aller Kraft, zur ,alten Normalität‘ vor der Corona-Pandemie und dem Hochwasserereignis zurückzukehren und den nächsten Ausnahmezustand zu vermeiden. Schon droht aber der nächste Ausnahmezustand, denn die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energiekrise führt dazu, dass auch das Opernhaus bei Strom und Heizung sparen muss, ebenso wie das Theater am Engelsgarten und die Stadthalle“, schrieben die Fraktionen in ihrem Antrag. Diese Häuser würden zwar schon energieeffizient arbeiten. Das reiche aber nicht aus, um auch drastische Sparmaßnahmen zu vermeiden. Deswegen schlugen die Stadtverordneten eine freiwillige Solidaritätsabgabe vor.

Im Wirtschaftsplan der Wuppertaler Bühnen für 2023 wurde bereits eine Erhöhung der Energiekosten um 20 Prozent eingerechnet.

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