Fahndung

Schwebebahn-Kletterer aus Psychiatrie geflüchtet

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Ein polizeibekannter Mann kletterte am Samstagabend auf das Schwebebahngerüst unweit der Haltestelle Alter Markt.

WUPPERTAL Die Polizei fahndet nach dem 31-Jährigen, der am Samstag auf das Gerüst der Schwebebahn geklettert war. Es soll sich um den selben Mann handeln der vor kurzem eine Scheibe der Schwebebahn einschlug.

Update vom 14. Oktober, 13.20 Uhr:

Der 31-Jährige, der am Samstagabend für eine Zwangspause der Schwebebahn gesorgt hatte, weil er auf das Gerüst geklettert war, ist in der Nacht zu Montag aus der Psychiatrie geflüchtet. Wie die Polizei bestätigt, sei dem Mann „aus bisher ungeklärten Gründen“ die Flucht aus der Einrichtung in Velbert-Langenberg gelungen.

Die Fahndung laufe, bislang allerdings erfolglos. Anfangs hatte die Polizei auch einen Hubschrauber und Hunde eingesetzt. Verschiedenen Meldungen nach soll es sich bei dem 31-Jährigen auch um den Mann handeln, der vor gut drei Wochen eine Scheibe der Schwebebahn eingeschlagen hatte und aus dem Fenster geklettert war. Das wollte die Polizei auf Anfrage bislang allerdings noch nicht bestätigen, allerdings auch nicht dementieren.

Der 31-Jährige hatte am Samstag den Betrieb lahmgelegt, in dem er nahe der Haltestelle Alter Markt auf das Schwebebahn-Gerüst geklettert war. Er wollte sich damit wohl der Kontrolle eines Zivilbeamten entziehen, wie die Polizei auf Anfrage bestätigte. Gegen den Mann liege ein Haftbefehl vor.

Unser Bericht vom 14. Oktober, 5 Uhr:

Am Samstagabend musste die Schwebebahn in Wuppertal den Betrieb einstellen: Denn gegen 20.30 Uhr war ein Mann auf das Gerüst der Schwebebahn nahe der Haltestelle Alter Markt geklettert.

Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert, ein ausgebildeter Verhandlungsführer der Polizei wurde extra aus Dortmund hinzugeholt. Ihm gelang es den Mann gegen 22.45 Uhr davon zu überzeugen wieder von dem Gerüst herunterzukommen. Der Mann ist unverletzt und wird nun betreut. Der Betrieb der Schwebebahn wurde am Samstagabend nicht wieder aufgenommen. Während des Einsatzes wurde außerdem die B 7 in Richtung Elberfeld gesperrt; die Kreuzung Alter Markt war während des Einsatzes blockiert.

In den sozialen Medien ging das Gerücht um, dass eine zweite Person auf das Gerüst geklettert wäre und gesprungen sein soll. Das Gerücht ist nach Informationen unserer Zeitung falsch.

Während des Rettungseinsatzes behinderten sehr viele Schaulustige den Einsatz der Rettungskräfte und der Polizei. Eine Hundertschaft wurde hinzugerufen um die Leute zurückzudrängen, teilweise wurden dabei sogar Polizeihunde eingesetzt. red

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