Wuppertal

Nach Tod in Polizeigewahrsam: Gutachter finden Drogencocktail im Blut

Nachdem in Wuppertal Anfang November ein 25-Jähriger in Polizeigewahrsam starb, könnte jetzt die genaue Todesursache feststehen. Gutachter fanden im Blut des Mannes nämlich neben Alkohol auch andere Substanzen.
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Nachdem in Wuppertal Anfang November ein 25-Jähriger in Polizeigewahrsam starb, könnte jetzt die genaue Todesursache feststehen. Gutachter fanden im Blut des Mannes nämlich neben Alkohol auch andere Substanzen.

Nachdem in Wuppertal Anfang November ein 25-Jähriger in Polizeigewahrsam starb, könnte jetzt die genaue Todesursache feststehen. Gutachter fanden im Blut des Mannes nämlich neben Alkohol auch andere Substanzen.

Wuppertal. Nachdem in Wuppertal Anfang November ein 25-Jähriger in Polizeigewahrsam starb, könnte jetzt die genaue Todesursache feststehen. Gutachter fanden im Blut des Mannes nämlich neben Alkohol auch andere Substanzen. Am Freitag (3. Dezember) teilte die Wuppertaler Staatsanwaltschaft mit, dass die Experten der Universitätsklinik Düsseldorf bei der Obduktion der Leiche Spuren von mehreren Drogen im Blut nachweisen konnten. Dabei handelt es sich nach Aussage der Ermittler um Amphetamine und Kokain. Eine Analyse des Urins schlug zudem noch auf Cannabis an.

„Vor diesem Zwischenergebnis stand bereits fest, dass das Herz des Toten ein kritisches Gewicht aufwies. Zusammen mit den nun nachgewiesenen Substanzen ist davon auszugehen, dass diese Kombination in der Tat todesursächlich war“, erklärte Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert jetzt.

Die Aggressivität gegenüber seiner Schwester, einem Taxifahrer und mehreren Polizeibeamten lässt sich nach Ansicht der Ermittler ebenfalls auf die Drogen zurückführen. Die aufputschende Wirkung der Partydroge (Amphetamin), gepaart mit dem Kokain, das zunächst euphorisierend wirkt und im Anschluss für depressive Zustände sorgt, sei eine explosive Kombination.

Baumert: „Hier ist dann eine sehr schlecht gelaunte Person auf Speed zu erwarten. Und genau dieses Verhaltensmuster deckt sich auch mit dem Bericht der Beamten.“ (mei)

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