Knotenpunkt

Wie Wuppertal den Kreiselumbau plant

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Rund um den Wasserturm werden auf Lichtscheid ab April Baustellen eingerichtet.

WUPPERTAL Arbeiten in drei Abschnitten: Verwaltung stellte Verkehrsführung für den Knotenpunkt vor.

Von Katharina Rüth

Es wird eine Herkules-Aufgabe: Von April bis Herbst 2020 will die Stadt den Lichtscheider Kreisel ausbauen – und dabei weiter Fahrten in alle Richtungen ermöglichen.

„Wir wissen, dass das mit Behinderungen einhergeht“, so Hannelore Reichl. Aber die Alternativen wären Sperrungen: „Dann bricht uns der komplette Verkehr zusammen.“

Im Sommer wird die Fahrtrichtung im Kreisel gedreht

Ausweichstrecke sollen Obere Lichtenplatzer, Müngstener und Oberbergische Straße sein. An der Kreuzung Oberbergische/Müngstener Straße/Böhler Weg wird dafür der Kreisverkehr aufgehoben und eine Ampel installiert. Die Obere Lichtenplatzer Straße wird zum Teil zur Einbahnstraße – eine Umleitung wird dort ausgeschildert.

Der Umbau soll in drei Abschnitten stattfinden: Erst an Oberer Lichtenplatzer Straße und nördlichem Kreiselabschnitt, dann an östlichem Kreisel und Parkstraße, zum Schluss am westlichen Kreisel. Die Arbeiten beginnen in der Oberen Lichtenplatzer Straße auf einer Seite, dann auf der anderen. Es folgt der nördliche Kreiselabschnitt. Der zweite Bauabschnitt muss in den Sommerferien stattfinden, wenn möglichst wenig Verkehr herrscht. Umgebaut wird dann der östliche Kreiselabschnitt. Damit der Verkehr weiter fließen kann, wird die Fahrtrichtung im Kreisverkehr gedreht, auf dem südlichen Abschnitt Gegenverkehr ermöglicht: Wer aus Ronsdorf kommt, fährt dann auf dem südlichen Kreiselabschnitt weiter Richtung Westen oder nach Umrundung des Kreisels nach Barmen.

Wer von Barmen nach Ronsdorf will, muss erst Richtung Westen fahren, dann vor der Barmer Ersatzkasse die Wendekurve nutzen und kann dann weiter Richtung Ronsdorf. Wer von Westen kommt, nimmt vor dem Kreisel den Abzweig und „Bypass“ unter dem Kreisel Richtung Barmen.

Für den letzten Bauabschnitt gelten wieder die gewohnten Fahrtrichtungen.

„Ein sehr ambitioniertes Vorhaben“, stellte Bezirksbürgermeister Hans-Hermann Lücke (CDU) nach der Präsentation fest. Detlef-Roderich Roß (SPD) wünschte sich Verbesserungen für Fußgänger, die Treppe am Bypass sei „furchtbar“. Für Fußgänger sei nichts vorgesehen, erklärte Hannelore Reichl. Ebensowenig für Radfahrer, nach denen Ilona Schäfer (Grüne) gefragt hatte. Der Kreisel sei eine übergeordnete Straße, für den keine Radwege vorgesehen seien.

Damit die Planung umgesetzt werden kann, muss die Stadt nun ein Unternehmen finden. Details können sich dann noch ändern.

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