Geplante Haldenerweiterung

Im Osterholz darf gerodet werden

Eine Initiative setzt sich für den Wald ein. Archivfoto: Stefan Fries
+
Eine Initiative setzt sich für den Wald ein. Archivfoto: Stefan Fries

8 Hektar möchte das Unternehmen roden. Ein Starttermin steht noch nicht fest.

Wuppertal. Teile des Waldes Osterholz dürfen für die Erweiterung der Halde der Kalkwerke Oetelshofen gerodet werden: Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat zwei Eilanträge gegen den Planfeststellungsbeschluss abgelehnt. Der Beschluss vom 25. Mai sei rechtmäßig. Damit hatte die Bezirksregierung die Haldenerweiterung genehmigt. Von der rund 200 Hektar großen Waldfläche möchte das Unternehmen rund 8 Hektar roden, um die Fläche für Abraum zu nutzen, der beim Kalkabbau anfällt.

Die Kammer begründete die Beschlüsse damit, dass der Planfeststellungsbeschluss offensichtlich rechtmäßig sei. Gegen die Beschlüsse kann noch eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht eingelegt werden. „Das behalten wir uns auf jeden Fall vor“, sagt Marjolein Schlüter von der Initiative „Osterholz bleibt“. Sie sei vor allem enttäuscht von der Aussage, dass dem Klima nicht zwangsläufig alle anderen Interessen unterzuordnen seien.

Ein Termin für einen Start der Rodung stehe noch nicht fest, sagt Till Iseke von den Kalkwerken Oetelshofen. Man sei noch dabei, die Möglichkeit des Standorts Neandertal auszuloten, der aber große zeitliche und wirtschaftliche Nachteile habe. pal

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Corona-Impfung: Wuppertal erreicht nur wenig Biontech
Corona-Impfung: Wuppertal erreicht nur wenig Biontech
Corona-Impfung: Wuppertal erreicht nur wenig Biontech
WKW droht die Pleite
WKW droht die Pleite
WKW droht die Pleite
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer
Neuer Werth wird 1,3 Millionen Euro teurer
Ausbildung zum Polizeihund: Mit dem Lernen geht es schon für Welpen los
Ausbildung zum Polizeihund: Mit dem Lernen geht es schon für Welpen los
Ausbildung zum Polizeihund: Mit dem Lernen geht es schon für Welpen los

Kommentare