Wildvögel: Kampagne gegen Fütterung

Stadt Düsseldorf präsentiert Faltblatt zur neuen Aktion.

Düsseldorf. In den Düsseldorfer Parkanlagen gibt es eine große Population wildlebender Kanada- und Nilgänse. An einigen Orten sorgen ihre Hinterlassenschaften für Unmut. Um solchen Verschmutzungen entgegenzuwirken sowie das „Gänsemanagement“ weiterhin erfolgreich voranzubringen und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, hat das Gartenamt den Flyer „Bitte nicht füttern – Ich suche mein Futter selbst“ herausgebracht.

Tobias Krause, Vogelexperte von der Unteren Naturschutzbehörde, erläutert: „Noch immer gibt es vermeintliche Tierfreunde, die die Wildvögel füttern, um ihnen so etwas ‚Gutes‘ zu tun. Dadurch behindern sie jedoch die erfolgreiche Begrenzung der Gänsepopulation und Fraßschäden an Pflanzen sowie Verunreinigungen durch Kot bleiben so trotz all unserer Anstrengungen hoch.“

Der neue Flyer weist darauf hin, dass das Füttern der Wildvögel durch Parkbesucher weder den Tieren noch der Umwelt zugutekommt. Denn dadurch wird die natürliche, selbstständige Nahrungsaufnahme der Tiere behindert.

Sollten Tierfreunde Wildvögel beobachten, die Hilfe benötigen, können sie sich an den Tierschutzverein wenden: Die Mitarbeiter sind telefonisch unter Tel. (02 11) 13 19 28 oder per E-Mail   erreichbar. red

info@tierschutzverein-duesseldorf.de

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Fieber-Check am Eingangstor
Fieber-Check am Eingangstor
„Es geht uns besser, aber noch nicht gut“
„Es geht uns besser, aber noch nicht gut“
Großstädte setzen Kita-Beiträge aus
Großstädte setzen Kita-Beiträge aus
Chefarzt will nur Risikogruppen isolieren
Chefarzt will nur Risikogruppen isolieren

Kommentare